Ziertheim: Volles Nest: Kinder beim Ziertheimer Storchenpaar

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Ziertheim: Volles Nest: Kinder beim Ziertheimer Storchenpaar

Drei Babys leben im Ziertheimer Nest. Ist das Paar vom letzten Jahr zurück?

Das Storchenpaar in Ziertheim hat ein volles Nest mit Kindern.

Das Ziertheimer Storchenpaar hat das zweite Jahr in Folge erfolgreich gebrütet. Die Brutzeit von Meister Adebar dauert etwa dreißig Tage. Bereits Anfang Mai sind die Jungtiere geschlüpft. Das Nest sitzt auf einem freistehenden Mast auf dem Grundstück der Hofstelle von Landwirt Karl Zacher, direkt neben der Umgehungsstraße. Das Treiben auf dem Hof und der ständige Verkehrslärm scheinen die Storchenfamilie hingegen nicht zu stören.

Trotz des verregneten Mai haben es die Jungstörche geschafft.

Die Nestlinge haben trotz des kalten und regnerischen Wetters im Mai überlebt. Einschlägige Zeitungen berichteten, dass in diesem Jahr mehrere Storchenküken an den Folgen des feuchten Wetters gestorben sind. Küken in Hühnergröße sind besonders gefährdet, da sie nicht mehr unter den schützenden Flügeln ihrer Eltern schlüpfen können.

Die Eltern verbringen nun den ganzen Tag damit, ihre Kinder zu füttern. Die erwachsenen Vögel wechseln sich den ganzen Tag über bei der Nahrungssuche ab. Während ein Elternteil mit der Fütterung beschäftigt ist, bleibt der andere im Nest, um die Jungen zu beschützen und zu verteidigen. Wenn man bedenkt, dass ein Jungstorch bis zu einem Kilogramm Nahrung pro Tag benötigt, gibt es für die Storcheneltern eine Menge zu tun.

Warum kehren Störche Jahr für Jahr in dasselbe Nest zurück?

Die Elternvögel können bis zu zwei Tage lang fasten, um sich ausschließlich auf die Jungen zu konzentrieren. Daher ist es ungewöhnlich, beide Eltern am Horst zu sehen. Ein brütendes Paar benötigt einen großen, gut genährten Platz, der das Nest umgibt. Das Ega-Tal ist eine gute Nahrungsquelle, weil es viel Grasland, Gräben und Feuchtgebiete hat.

Es ist nicht sicher, aber nach der Beringung der Altvögel zu urteilen, handelt es sich wahrscheinlich um dasselbe Storchenpaar, das hier letztes Jahr erfolgreich gebrütet hat. Man sagt, dass Störche treu sind, aber das stimmt nur in Bezug auf den alten Nistplatz. Sie kehren jedes Jahr zu dem Nest zurück, in dem sie im Vorjahr erfolgreich gebrütet haben.

Oft halten vorbeifahrende Autos an und schauen sich das Storchennest an, auch vom nahe gelegenen Härtsfeldrad- und Wanderweg kommen Menschen und beobachten die Storchenfamilie. Zwei Monate wird es dauern… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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