Ziegen sollen den Steinbruch in Hohlheim von Sträuchern befreien, so die Nördlinger Tierpfleger.

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Ziegen sollen den Steinbruch in Hohlheim von Sträuchern befreien, so die Nördlinger Tierpfleger.

Im Steinbruch in Hohlheim wachsen von Zeit zu Zeit Problempflanzen, die andere Arten verdecken. Die Fläche soll durch eine Ziegenherde vom Bewuchs befreit werden.

Ziegen werden eingesetzt, um Pflanzen aus dem Steinbruch in Hohlheim zu entfernen.

Das ehemalige Steinbruchgelände bei Holheim, oberhalb der Ofnethöhlen, wurde in ein Naturschutzgebiet umgewidmet. Im Beisein von Vertretern wie Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner, Ortssprecher Rudolf Weber, dem Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben, dem Heideverbund Donau-Ries, den an den vorbereitenden Arbeiten beteiligten Firmen und der Familie Hartmann mit ihrer Ziegenherde wurde der Prozess offiziell abgeschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Donau-Ries.

Im Steinbruch bei Hohlheim werden die wärmeliebenden Pflanzen beschattet.

Mehr als 15 Jahre, nachdem die Verfüllung des Steinbruchs Fuchsloch südlich von Holheim mit Erdaushub gestoppt wurde, habe die Natur Besitz von den Abfällen ergriffen. Neben wärmeliebenden Arten wie der Zauneidechse, Höhlenbrütern, Teichbewohnern wie der Gelbbauchunke und botanischen Raritäten hatten sich auf dem Kalkschutt und den Felsen auch Problempflanzen wie der Sachalin-Knöterich und die Kugeldistel etabliert. Die aufgefüllten Flächen wären von Bäumen und Sträuchern eingenommen worden, die den Lebensraum der wärmeliebenden Arten beschattet hätten.

Aufgrund des hohen naturschutzfachlichen Wertes und des guten Zustandes der aufgeschütteten Flächen trat der Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben als Anlagenbetreiber zurück. Aus Sicherheitsgründen musste jedoch zunächst die Absturzsicherung von den bis zu 50 Meter hohen Felswänden zurückversetzt und der in die Jahre gekommene Zaun repariert werden. Die Stadt Nördlingen unterhält derzeit den Zaun und steuert Flächen für das Projekt bei. Die naturschutzfachliche Betreuung des Gebietes hat die Heide-Allianz Donau-Ries übernommen, ein Trägerverein aus dem Landkreis Donau-Ries, der Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried, dem Rieser Naturschutzverein und dem Bund Naturschutz, Kreisgruppe Donau-Ries.

Die Ziegen werden bei der Beseitigung der Büsche helfen.

Im Rahmen des vom Bayerischen Naturschutzfonds geförderten Projekts “Steinbruchflächen im Landkreis Donau-Ries – vom Landschaftswunder zum Naturparadies” wurde allen privaten Grundstückseigentümern im ehemaligen Steinbruchgebiet ein Angebot zur Übernahme der Flächen oder ein Angebot zur Pflege unterbreitet, heißt es in der Mitteilung.

Die bisher ungeregelte Ausdehnung des ehemaligen Steinbruchs wird nun sorgfältig überwacht, um diese Gebiete in das nahe gelegene Naturschutzgebiet am Ofnet/Riegelberg zu integrieren und das bestehende Natura 2000-Gebiet zu verbessern. Die Kalkschuttwiesen, die ein wichtiger Lebensraum für Wildbienen und Pflanzenraritäten sind, werden durch… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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