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Wintersturm droht New York City mit massiven Schneemengen

Ein gewaltiger Wintersturm, der als einer der stärksten der letzten Jahre gilt, wird New York City und die umliegende Region ab Samstagabend, den 25. Januar 2026, heftig treffen. Die National Weather Service (NWS) hat eine Winterstormwarnung für das gesamte Metropolgebiet, einschließlich New Jersey, Long Island, Hudson Valley und Connecticut, bis zum 26. Januar 2026 um 18 Uhr herausgegeben. Schneefälle werden am Samstagabend beginnen und bis zum Sonntagmorgen in der gesamten Region stärker werden, mit den heftigsten Schneemengen am Sonntagmorgen bis zum frühen Abend.

Heftiger Schneefall und extreme Kälte erwartet

Prognosen zufolge könnte New York City zwischen 20 und 40 Zentimeter Schnee erhalten. Einige Berichte sprechen sogar von bis zu 45 Zentimetern, sollte der Schneefall den gesamten Tag andauern. Der NWS geht davon aus, dass in New York City zwischen 30 und 40 Zentimetern Schnee fallen könnten, während die Wettervorhersage von FOX Weather eine Spanne von 25 bis 35 Zentimetern angibt. In den zentralen und nördlichen Teilen von New Jersey könnten es bis zu 46 Zentimeter Schnee werden, wobei im Küstenbereich durch einen kurzzeitigen Schneeregen die Schneehöhe geringer ausfällt.

Der Schnee wird voraussichtlich trocken und pulvrig sein, was sowohl die Schneehöhen als auch die Räumung erschwert. In Spitzenzeiten wird mit Schneefallraten von bis zu 2,5 cm pro Stunde gerechnet, was zu schnell schlechten Straßenbedingungen führen könnte. Besonders betroffen sind Brücken und Überführungen, die aufgrund von Glätte und Schneeverwehungen gefährlich werden können. Die Sicht wird an vielen Orten unter 400 Metern sinken, was den Verkehr zusätzlich erschwert.

Die Kälte ist ein weiterer Faktor, der die Lage verschärft: Die Windchill-Temperaturen werden in der Nacht von Freitag auf Samstag bis auf -26 Grad Celsius sinken. Während des Wochenendes werden die Temperaturen tagsüber kaum über 5 Grad Celsius steigen. Meteorologen warnen zudem vor einem möglichen Polarwirbel-Ereignis, das Arktikluft weiter nach Süden bringen könnte und die Kältewelle bis in die nächste Woche verlängern könnte.

Angesichts dieser extremen Wetterbedingungen haben sowohl der Bundesstaat New York als auch New Jersey den Notstand ausgerufen. Gouverneurin Kathy Hochul von New York und Gouverneur Mikie Sherrill von New Jersey mahnten die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben und Reisen zu vermeiden. „Die Sicherheit unserer Bürger hat oberste Priorität“, erklärte Sherrill, während Hochul betonte, dass die Behörden gut vorbereitet seien, aber die Menschen sich nicht in unnötige Gefahr begeben sollten.

Die Behörden haben bereits Vorkehrungen getroffen, um die Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Die Port Authority von New York und New Jersey hat am Samstagabend ihr Flughafen-Notfalloperationszentrum aktiviert, um mit den Airlines und Terminals zu koordinieren und die Flüge zu überwachen. Reisende sollten sich auf mögliche Verspätungen und Absagen einstellen und regelmäßig die Updates von Fluggesellschaften und der FAA prüfen.

Auch der öffentliche Nahverkehr wird im Rahmen des Möglichen weiterhin betrieben. MTA-CEO Janno Lieber versicherte, dass die U-Bahn, Busse und Pendlerzüge trotz der schwierigen Bedingungen im Einsatz bleiben werden. „Unsere Busflotte ist einsatzbereit“, sagte Lieber. Allerdings könnten sich kurzfristige Änderungen im Fahrplan aufgrund der Witterung als notwendig erweisen.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani, der die städtische Krisenbewältigung leitet, berichtete, dass bereits Tausende von Stadtarbeitern mobilisiert wurden, um die Straßen zu räumen und die Hauptverkehrswege vorzubereiten. „Sobald zwei Zentimeter Schnee gefallen sind, werden 700 Streuwagen in der ganzen Stadt eingesetzt“, erklärte Mamdani. Er bat die Bürger, möglichst zu Hause zu bleiben und gefährliche Situationen zu vermeiden.

Ein großes Thema in New York ist derzeit, ob am Montag Schulen geöffnet bleiben. Mamdani kündigte an, dass die Entscheidung, ob der Unterricht vor Ort oder online stattfindet, bis Sonntagmittag getroffen wird. Wenn die Schneemengen über 15 Zentimeter erreichen, wird erwartet, dass auf Fernunterricht umgeschaltet wird. Die Schüler wurden bereits angewiesen, ihre technischen Geräte mitzunehmen, um für diesen Fall vorbereitet zu sein.

Die Stadt und die betroffenen Bundesstaaten setzen alles daran, um die Auswirkungen des Sturms zu minimieren. Bürger werden gebeten, sich auf das Schlimmste vorzubereiten und alle Sicherheitshinweise zu beachten. Die Wetterbedingungen werden sich laut Prognosen bis Montag von Westen nach Osten abschwächen, aber auch danach könnte die Kälte noch einige Tage anhalten.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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