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Wife of Captain Detained on Seized Tanker Demands Judicial Review

Die Frau des Kapitäns eines venezuelanisch verbundenen Öltankers, der von US-Streitkräften beschlagnahmt wurde, fordert eine gerichtliche Überprüfung seiner Haft. Ihre Anwälte argumentieren, dass der Kapitän rechtswidrig festgehalten werde.

Rechtliche Schritte gegen die US-Marine

Das Schiff, bekannt als Marinera und früher unter dem Namen Bella 1 bekannt, befindet sich seit kurzem in britischen Gewässern, genauer gesagt in der Moray Firth. Das russische Flaggschiff wurde Anfang Januar 2026 von den US-Streitkräften gefangen genommen, als es sich in den Gewässern zwischen Island und Schottland befand.

Der Tanker, der im Rahmen von Sanktionen gegen Venezuela, Russland und Iran unterwegs war, wurde Berichten zufolge über den Atlantik verfolgt, nachdem er sich der See-Sperrzone Venezuelas genähert hatte. Die US-Streitkräfte hatten das Schiff im Visier, bevor es in britische Gewässer eintrat.

Am Montag wurde in Edinburgh ein Antrag auf gerichtliche Überprüfung der Haftbedingungen des Kapitäns Avtandil Kalandadze, der georgischer Staatsbürger ist, beim Court of Session eingereicht. Der Antragsteller ist Natia Dzadzama, die Ehefrau des Kapitäns, die sich zunehmend besorgt um die Sicherheit ihres Mannes sorgt.

„Heute haben wir beim Gericht einen Antrag auf gerichtliche Überprüfung der Haft von Kapitän Avtandil Kalandadze eingereicht“, erklärte Aamer Anwar, der Anwalt der Frau. „Wir behaupten, dass mein Mandant rechtswidrig festgehalten wird, ohne Zugang zu einem Gericht oder einer Institution, die seine Rechte schützt“, sagte er.

Die Anwälte beantragen eine sofortige Verfügung, um das Schiff und dessen Besatzung vor einer möglichen Entfernung aus der schottischen Gerichtsbarkeit zu schützen.

Gerichtliche Entscheidung und Zwischenverfügung

Am Montagabend erließ Lord Young eine vorläufige Verfügung, die es den schottischen Behörden untersagt, den Kapitän oder die Crew der Marinera aus der Gerichtsbarkeit des schottischen Gerichts zu entfernen. Die Verfügung richtet sich gegen den Generalstaatsanwalt von Schottland, die schottische Minister und alle Vertreter der britischen und US-Regierung.

Die britischen Streitkräfte waren an der Operation im Atlantik beteiligt, aber das Schiff selbst wurde nicht von ihnen betreten, nachdem es zunächst fälschlicherweise die Flagge von Guyana geführt hatte, bevor es auf die russische Flagge umgestellt wurde.

Der Antrag auf gerichtliche Überprüfung kommt inmitten eines wachsenden internationalen Drucks auf die rechtlichen Grundlagen der Festnahme und könnte weitreichende Folgen für die Beziehungen zwischen Großbritannien, den USA und den betroffenen Staaten haben.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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