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Vorfall vor Celtic vs Utrecht: Drei Männer wegen Körperverletzung und Messerbesitzes angeklagt

In der schottischen Hauptstadt Glasgow kam es vor dem Europa-League-Spiel zwischen Celtic und Utrecht zu schweren Auseinandersetzungen, bei denen drei Männer festgenommen und angeklagt wurden. Die Vorfälle ereigneten sich am 29. Januar 2026 und führten zu mehreren Verletzten, darunter vier Polizisten, die bei den Ausschreitungen durch Feuerwerkskörper und andere Wurfgeschosse verletzt wurden.

Stark erhöhte Polizeipräsenz und gewaltsame Auseinandersetzungen

Vor dem Spiel zwischen den schottischen und niederländischen Teams war eine große Polizeipräsenz im Zentrum von Glasgow versammelt. Dies war Teil eines „angemessenen Polizeikonzepts“, das aufgrund der Ankunft von Utrecht’s Ultras-Gruppen in die Stadt eingeführt worden war. Trotz dieser Sicherheitsmaßnahmen brach am Rande des Spiels ein tumultartiger Konflikt zwischen den Fußballfans und der Polizei aus. Berichten zufolge flogen Feuerwerkskörper und andere Projektile, wodurch mehrere Polizeibeamte verletzt wurden.

Die Polizei bestätigte, dass drei Männer im Alter von 17, 36 und 37 Jahren festgenommen wurden. Sie wurden wegen Körperverletzung und des Tragens eines Messers angeklagt. Der 36-Jährige soll bereits am 30. Januar vor dem Glasgow Sheriff Court erscheinen, während die anderen beiden später angeklagt werden. Die Polizei kündigte an, dass weitere Ermittlungen zur Identifizierung weiterer Beteiligter an den Ausschreitungen im Gange seien.

Schockierende Aufnahmen und Ermittlungen

In sozialen Medien kursierten mehrere erschreckende Videos, die die gewalttätigen Auseinandersetzungen zeigten. In einem der Videos sind Utrecht-Fans zu sehen, die in schwarzer Kleidung vor der Celtic Supporters Club ein Feuerwerk in Richtung der Celtic-Fans abfeuerten. In einem weiteren Video sieht man eine Gruppe von Männern, die von mehreren Polizisten durch die Straßen gejagt werden.

Phil Davison, Chief Superintendent von Police Scotland, verurteilte das Verhalten der Fans scharf: „Dieses Verhalten hat keinen Platz im Fußball oder in unseren Gemeinschaften und wird nicht toleriert“, sagte er. „Wir nehmen es sehr ernst, wenn unsere Polizeibeamten angegriffen werden, und werden diejenigen, die dafür verantwortlich sind, zur Rechenschaft ziehen.“

Dennoch blieb das Fußballspiel selbst von den gewaltsamen Ereignissen unberührt. Celtic gewann das Match mit 4:2 und sicherte sich so einen Platz in den Europa-League-Playoffs, wo sie nun entweder auf Ferencvaros oder Stuttgart treffen werden.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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