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Vogelzählung: Am meisten Vögel in niederbayerischen Gärten

In Niederbayerns Gärten tummelten sich bei einer Zählung, zu der der Landesbund für Vogelschutz aufgerufen hatte, die meisten Vögel in Bayern. Durchschnittlich wurden dort 43 Tiere pro Garten gezählt. Am häufigsten wurde der Spatz gesehen.

Meisen, Spatzen und Amseln hüpfen bayernweit am öftesten durch niederbayerische Gärten. Zu der Erkenntnis ist der Landesbund für Vogelschutz (LBV) gekommen. Im Januar dieses Jahres hatte er dazu aufgerufen, Vögel zu zählen.

Weniger Vögel als im letzten Jahr

Mit durchschnittlich 42,7 Tieren pro Garten wurden die meisten Piepmätze in Niederbayern gezählt, die wenigstens in Oberbayern mit 31,5 Vögeln pro Garten. Insgesamt haben sich laut LBV in Bayerns Gärten weniger Vögel getummelt als noch im Jahr zuvor.

Vögel finden in der Natur genug Nahrung

Am häufigsten sei erneut der Spatz – oder Haussperling, wie er auch genannt wird – gesehen worden. Danach folgen Kohlmeise, Feldsperling, Blaumeise und Amsel. Pro Garten seien es im Schnitt etwa 35 Vögel gewesen – zwei weniger als bei der Zählaktion im vergangenen Jahr. “Bei den milden Temperaturen ohne Schnee am Zählwochenende haben viele Vögel vermutlich noch genug Nahrung in der Natur gefunden und deshalb weniger die bayerischen Gärten besucht”, sagte Biologin Annika Lange.

Deutschlandweit fast vier Millionen Vögel

Etwa 27.000 Menschen haben bayernweit an der Aktion “Stunde der Wintervögel” vom 10. bis 12. Januar teilgenommen, meldet der LBV. Bundesweit wurden mehr als 3,6 Millionen Vögel gezählt.

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