Virus trifft asiatische Energie, Exporteure am härtesten, als Analysten…

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11. Mai – Bedenken, dass erweiterte Fabriksperrungen und Regeln für soziale Distanzierung die Unternehmensgewinne beeinträchtigen könnten, veranlassten Analysten, die Prognosen für die Gewinne asiatischer Unternehmen im Jahr 2020 im letzten Monat um rund 5,4% zu senken, wie Refinitiv-Daten zeigten.

Die Kürzungen führen dazu, dass die Gewinnschätzungen in diesem Jahr insgesamt auf 14,8% gesenkt wurden.

Am stärksten betroffen sind Unternehmen, die nach einem Einbruch der Ölpreise und der Kraftstoffnachfrage aufgrund von Sperrbeschränkungen und Grenzschließungen auf Exporte und Energie angewiesen sind.

Im letzten Monat mussten Unternehmen, die vom Energiesektor abhängig sind, die Prognosen für 2020 um 17,8% senken.

Unternehmen in exportabhängigen Volkswirtschaften, Südkorea und Thailand, waren ebenfalls stark betroffen, da ihre Gewinnprognosen um etwa 9% bzw. 8,3% gesenkt wurden.

Beide Volkswirtschaften schrumpften im letzten Quartal, wobei Südkorea den größten Rückgang seit 2008 verzeichnete, da Selbstisolierungsmaßnahmen den Verbrauch verringerten und der Welthandel einbrach.

Die Herabstufungen der Gewinnprognose folgten schlechten Ergebnisergebnissen für das erste Quartal vieler asiatischer Unternehmen, die laut Refinitiv-Daten einen Rückgang des Gewinns um 19% gegenüber dem Vorjahr verzeichneten.

Der Nicht-Basiskonsumgütersektor, zu dem Unternehmen gehören, die nicht wesentliche langlebige Güter wie Fernseher und Automobile verkaufen, war laut den Daten ebenfalls großen Herabstufungen ausgesetzt.

(Berichterstattung von Gaurav Dogra und Patturaja Murugbaoopathy in Bengaluru; Redaktion von Barbara Lewis)

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