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Urknalltheorie: Könnten 'Big Bounce'-Simulationen die Ursprünge des Universums erklären?

Ein BIG BOUNCE – nicht der Urknall – könnte für die Geburt des Universums verantwortlich sein, so eine umstrittene neue Studie.

Der wissenschaftliche Konsens ist eine fast unmögliche Menge an Energie, die anscheinend vor ungefähr 13,8 Milliarden Jahren aus dem Nichts entstanden ist – der Urknall. In einem Moment schneller Expansion blies dieser Energiestoß das Universum wie ein Ballon auf.

Die Expansion hat jede großräumige Krümmung abgeflacht und ein Universum geschaffen, das flach zu sein scheint.

Die Materie vermischte sich in dieser Zeit und bildete ein Universum, das größtenteils ohne Merkmale ist.

Und obwohl Materiecluster die Galaxien und Sterne erschaffen haben, bleiben diese ein ziemlich kleines Stück des größeren, kosmischen Puzzles.

Die daraus resultierende Inflationstheorie entspricht allen bisher gemachten wissenschaftlichen Beobachtungen und wird von der überwiegenden Mehrheit der Astrophysiker unterstützt.

   

Einige Forscher fanden die Inflation jedoch problematisch, da dies impliziert, dass die rasche Expansion des Universums niemals aufhört.

Infolgedessen wird angenommen, dass die Inflation ein Multiversum von Universen hervorbringt, das eine unendliche Anzahl von Kosmosen umfasst.

Es gibt jedoch einige Wissenschaftler, die die Theorie kritisieren und stattdessen nach alternativen Erklärungen suchen.

Professor Paul Steinhardt, ein ursprünglicher Inflationsarchitekt, der sich zu einem der prominentesten Kritiker entwickelte, sagte: „Inflation funktioniert nicht so, wie sie funktionieren sollte.“

Professor Steinhardt hat eine andere Geschichte darüber entwickelt, wie unser Universum entstanden ist.

Zusammen mit einer Vielzahl anderer Wissenschaftler hat er die Idee eines zyklischen Universums wiederbelebt, das gelegentlich wächst und sich zusammenzieht.

Die Forscher beabsichtigen, das flache und glatte Universum, das wir sehen, ohne die mit dem Urknall verbundenen Probleme zu replizieren.

Die Forscher arbeiteten mit Wissenschaftlern zusammen, die sich auf Rechenmodelle der Schwerkraft spezialisiert hatten.

Nachdem sie analysiert hatten, wie ein kollabierendes Universum seine eigene Struktur verändern würde, stellten sie fest, dass eine Kontraktion die Inflation schlagen kann.

Und egal wie ungewöhnlich das Universum vor seiner Kontraktion erschienen sein mag, sein Zusammenbruch hätte alle ursprünglichen Knicke beseitigt.

Professor Steinhardts Team stellt sich ein Universum vor, das sich über eine Billion Jahre ausdehnt und von schwer fassbarer dunkler Energie angetrieben wird.

Wenn dieses Energiefeld schließlich spärlich wird, beginnt der Kosmos sanft zu entleeren.

Über Milliarden von Jahren bringt ein schrumpfender Skalierungsfaktor alles näher zusammen, aber nicht bis hin zu einer Singularität.

Die dramatische Veränderung kommt vom Hubble-Radius – einer sphärischen Region des Universums, die wir beobachten können -, die hereinstürzt und schließlich mikroskopisch wird.

Die Kontraktion des Universums lädt das Energiefeld auf, das den Kosmos erwärmt und seine Atome verdampft.

Dann tritt ein Sprung auf, und Wissenschaftler spekulieren, dass der kosmische Zyklus immer wieder von vorne beginnt.

Die Inflation funktioniert nicht so, wie sie funktionieren sollte