Überschwemmungen in Zentralsomalia trafen fast eine Million Menschen

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Nach Angaben der Vereinten Nationen sind fast eine Million Menschen von Überschwemmungen in Zentralsomalia betroffen, von denen etwa 400.000 vertrieben wurden.

Die Vereinten Nationen warnten auch vor möglichen Krankheitsausbrüchen, weil die Vertriebenen vorübergehend Schutz suchen.

Laut dem Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten sind mindestens 24 Menschen bei den Sturzfluten in Beledweyne und Jowhar, zwei landwirtschaftlichen Zentren in Somalias zentralem Gebiet, ums Leben gekommen.

Das Gebiet erholt sich immer noch von den Überschwemmungen im letzten Jahr, durch die mehr als 500.000 Menschen vertrieben wurden.

Belet Weyne in der Region Hiraan ist der am stärksten betroffene Bezirk, nachdem der Shabelle River am 12. Mai seine Ufer gesprengt hat und 85% der Stadt und 25 Dörfer am Fluss überschwemmt hat, so die UNO.

Das Risiko von Krankheitsausbrüchen ist in der Stadt Beledweyne hoch, da Somalia und das Hochland des benachbarten Äthiopien weiterhin von heftigen Regenfällen heimgesucht werden.

Die Einwohner von Beledweyne, einer Stadt mit mehr als 400.000 Einwohnern, wateten durch überflutete Straßen, um dem Wasser zu entkommen, das immer noch aus dem Shabelle River entspringt. Sie sagten, sie seien besorgt über weitere Überschwemmungen in der Stadt, dem Epizentrum der verheerenden Überschwemmung des letzten Jahres, der schlimmsten in der jüngeren Geschichte.

“Die Überschwemmungen hier haben die ganze Stadt betroffen … Die Menschen sind sehr besorgt um ihre Sicherheit”, sagte Hassan Elmi, ein Bewohner von Beledweyne. “Die Regierungstruppen helfen einigen Menschen, aber diejenigen, die zu schwach oder zu alt sind, brauchen mehr Hilfe, weil sie nicht durch diese überfluteten Straßen waten können, weil sich das Wasser zu schnell bewegt.”

Die Überschwemmung droht auch, die Hauptstraße zwischen Beledweyne und dem Flughafen abzuschneiden, was laut UN die Lieferung von humanitärer Notversorgung stören könnte.

Fast 40% der Menschen in Jowhar, einem kleineren Zentrum mit etwa 20.000 Einwohnern, wurden nach Angaben somalischer Beamter aus ihren Häusern vertrieben.

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