Türkheim: So hat sich die Stadt Türkheim für den Schragl-Neubau entschieden.

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Türkheim: So hat sich die Stadt Türkheim für den Schragl-Neubau entschieden.

Mit der Genehmigung eines Bebauungsplans für das Grundstück an der A96 sollte die Verlagerung des Autohauses nach Türkheim abgeschlossen werden. Das wurde jetzt bekannt.

So hat sich die Stadt Türkheim für den Schragl-Neubau entschieden.

Wie berichtet, will das Autohaus ab sofort auf einem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück bauen und hier seine bisherigen Standorte in Mindelheim und Bad Wörishofen vereinen.

Bürgermeister Christian Kähler erinnerte in der Sitzung am Donnerstag daran, dass der Türkheimer Marktrat bereits vor acht Jahren den Flächennutzungsplan für dieses Gebiet geändert und damit den Weg für eine gewerbliche Nutzung geebnet hat. Damit habe die Gemeinde eine “Absichtserklärung” über die künftige Entwicklung des Gewerbegebiets Unterfeld abgegeben. Baurecht hingegen wird erst mit dem nun beschlossenen Bebauungsplan geschaffen. Auch das Autohaus Schragl, in Person von Inhaber Alfred Heiß, musste die Kosten für das gesamte Bebauungsplanverfahren, die notwendigen Gutachten und die vorgeschriebenen Ausgleichsflächen tragen.

Dann war es blitzschnell vorbei: Nur wenige Minuten später wurde der Beschluss zur Aufstellung eines “vorhabenbezogenen Bebauungsplans für das Sahnegrundstück” gefasst. “Es gab ein Dach und ein Gewerbe am Autobahnanschluss. Wie berichtet, will das Autohaus Schragl von seinen beiden bisherigen Standorten in Mindelheim und Bad Wörishofen nach Türkheim umsiedeln. Nur vier Gemeinderäte stimmten gegen das Vorhaben: Michaela Vaitl-Scherer von der Wählervereinigung, Myriam Erhardt und Peter Ostler von der SPD sowie Agnes Sell von der SPD.

Schragl plant, seine Standorte Bad Wörishofen und Mindelheim nach Türkheim zu verlagern.

Für die überwiegende Mehrheit ging es aber nicht mehr darum, das Vorhaben des Autohauses Schragl zu unterstützen. Immerhin hatte sich der Gemeinderat “nach intensiven Gesprächen” für eine Bebauung ausgesprochen, wie es in der Sitzungsvorlage heißt.

Dass diese “intensiven Gespräche” überwiegend hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden, hatte in Türkheim für Wirbel gesorgt (die MZ berichtete). Vor allem die örtliche Autoindustrie wetterte gegen die zu erwartende Schragl-Ansiedlung, weil sie dadurch ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet sah.

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