Türkheim: Der Firmenchef bremst die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in der Türkheimer Uferstraße aus.

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Türkheim: Der Firmenchef bremst die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in der Türkheimer Uferstraße aus.

Was Karl Maurer von der Toni Maurer GmbH über die Verkehrsregelung an der Einfahrt zum Gewerbegebiet denkt.

In der Türkheimer Uferstraße tritt der Firmenchef auf die Bremse bei der Tempo-30-Beschränkung.

Seit die Gemeinde Türkheim in der Uferstraße, einem Teilstück der Danziger Straße in Richtung Osten und der südlichen Hälfte der Ettringer Straße – zunächst versuchsweise für zwei Jahre – eine Tempo-30-Zone ausgerufen hat, sind die Meinungen geteilt. Jetzt meldet sich der Chef der Toni Maurer GmbH, Karl Maurer, im Namen der Unternehmer des Türkheimer Gewerbegebiets zu Wort und tritt auf die Bremse.

Im Westen liegt die Umgehungsstraße, im Osten ein Gewerbegebiet in Türkheim.

Die Entscheidung, in der Uferstraße eine Tempo-30-Zone einzurichten, hält Maurer für “falsch”. Er ist erstaunt über die Argumentation des Gemeinderats. Zwar erzeuge ein Industrie- oder Gewerbegebiet “einiges an Verkehr”, aber die ein- und ausfahrenden Lkw lieferten auch Waren des täglichen Bedarfs für die Menschen, so Maurer: “Wir wollen hier regionale Produkte, und das ist natürlich mit landwirtschaftlichem Verkehr verbunden.” Jeder Landwirt, da bin ich mir sicher, würde gerne sein gemähtes Gras nach Hause schicken. Jeder bestellt hin und wieder etwas im Internet, und es wird von einem Paketdienst geliefert, der die vielen Kisten nicht mit dem Lastenrad verschickt.”

Wie ein Anwohner und Tempo-30-Befürworter in der MZ schrieb, wohnt Karl Maurer seit mehr als 25 Jahren in der Ettringer und Danziger Straße und ist damit “kein Sackgassenbewohner, dem es an Empathie für die leidende Gemeinschaft fehlt.” Immerhin, so Karl Maurer, habe Türkheim “schon vor vielen Jahren beschlossen, eine Westumgehung zu bauen und im Norden ein Industriegebiet zu schaffen.” Ob die Entscheidung gegen die Ostumgehung damals richtig war, sei “eine andere Sache”, sagt er.

Die Arbeiter in Türkheim nutzen die Uferstraße als Weg zu ihrem Arbeitsplatz.

Fakt ist aber auch, dass Türkheim “einen großen Verbrauchermarkt im Gewerbegebiet und in Richtung Ettringen auch eine nicht unerhebliche Verkehrsbelastung durch den Recyclinghof hat.” Denn, so Maurer: “Nicht jeder fährt mit dem Fahrrad.” Der Güter- und Personenverkehr auf der Uferstraße sei “sicherlich regional” und man müsse sich dessen bewusst sein…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Meldung.

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