Trump warnt Iran mit Ultimatum und „massiver Armada“
Donald Trump hat Iran ein neues Ultimatum gestellt und dabei gewarnt, dass das Land entweder in Verhandlungen treten oder „weit schlimmere“ Konsequenzen als die militärische Attacke auf seine Atomanlagen im letzten Jahr erleiden könnte.
Starke militärische Drohgebärde
In einem Beitrag auf Truth Social erklärte der US-Präsident, dass „eine massive Armada“ in Richtung Iran unterwegs sei. „Sie bewegt sich schnell, mit großer Macht, Begeisterung und Zielstrebigkeit“, schrieb Trump und betonte, dass es sich um eine größere Flotte handele als die, die nach Venezuela geschickt wurde. Diese werde von dem Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ angeführt. Wie bei Venezuela sei auch diese Flotte „bereit, willens und in der Lage, ihre Mission schnell zu erfüllen – mit Geschwindigkeit und Gewalt, wenn notwendig“. Trump hofft jedoch, dass Iran „schnell am Verhandlungstisch“ sitze und einen „fairen und gerechten Deal“ abschließt, der ein Verbot von Atomwaffen umfasst.
Trump drängte Iran in seiner Nachricht, die Gelegenheit für Gespräche zu nutzen, bevor es zu einer Eskalation kommt: „Die Zeit läuft ab, es ist wirklich entscheidend!“, so der Präsident weiter. Er erinnerte an „Operation Midnight Hammer“, die im letzten Jahr zu einer erheblichen Zerstörung in Iran geführt habe, und drohte, dass der nächste Angriff „weit schlimmer“ ausfallen werde, falls Iran nicht zu Verhandlungen bereit sei.
Iran reagiert skeptisch
Diese Drohungen kommen zu einer Zeit, in der Irans Außenminister Abbas Araghchi die Behauptungen zurückwies, dass Teheran um Gespräche mit den USA gebeten habe. Araghchi forderte Washington auf, von seiner militärischen Drohgebärde abzusehen, falls es wirklich an einer diplomatischen Lösung interessiert sei. In einem Statement kritisierte er die fortgesetzte Militärpräsenz der USA in der Region und forderte einen ernsthaften Dialog statt der fortwährenden Spannungen.
Trumps Ultimatum und die Drohungen mit militärischer Gewalt werfen erneut Fragen zur geopolitischen Stabilität im Nahen Osten auf, wo die USA und Iran weiterhin an ihren verschiedenen Fronten aufeinanderprallen. Die angespannte Lage und die Forderungen nach einem Deal ohne Atomwaffen bleiben zentrale Themen in den internationalen Beziehungen der beiden Länder.