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Trainee Haftbeamter nach Pronomen-Streit entlassen

Ein angehender Haftbeamter wurde nach einem Disput über die Verwendung von Pronomen von seiner Ausbildung bei der Sicherheitsfirma GEOAmey entlassen. In einer Anhörung vor einem Arbeitsgericht wurde berichtet, dass der Mann, David Toshack, während des Vorfalls „wütend“ und „aufgebracht“ wirkte.

Der 51-jährige Toshack, ein ehemaliger Soldat, klagt gegen GEOAmey, da er glaubt, dass seine Entlassung im letzten Ausbildungsmonat auf seine Weigerung zurückzuführen ist, „falsche Pronomen“ für Transgender-Gefangene zu verwenden. Er bestreitet, bei der Auseinandersetzung in der Schulung feindselig gegenüber seinen Kollegen gewesen zu sein.

Untersuchung der Schulung und der Unternehmensrichtlinien

Der Vorfall ereignete sich während einer Mitarbeiterschulung am 7. Januar letzten Jahres, als Toshack aufgefordert wurde, den Raum zu verlassen, nachdem er erklärt hatte, nur geschlechtsspezifische Pronomen zu verwenden. Christopher Hutton, ein Ausbilder bei GEOAmey, sagte aus, dass Toshack nach diesem Vorfall „verärgert“ und „agitiert“ wirkte und dass sein Gesicht leicht gerötet war.

Hutton berichtete weiter, dass die Firma eine strikte Richtlinie habe, in der auch die Pronomen in den Unterlagen der Gefangenen festgelegt werden. Er erklärte, dass es in der Vergangenheit Vorfälle gegeben habe, bei denen ein Gefangener, der als Transgender bekannt war und Selbstverletzungen beging, einen Beamten attackierte, weil dieser in den Papieren des Gefangenen fälschlicherweise „er“ verwendete.

In Bezug auf Toshacks Weigerung, diese Richtlinien zu befolgen, sagte Hutton: „Es geht nicht um seine persönlichen Überzeugungen. Es geht darum, dass er sich selbst und andere Beamte in Gefahr bringt.“ Laut Hutton hatte Toshack seine Probezeit nicht bestanden, da er sich weigerte, die Unternehmensrichtlinien zu befolgen.

Zeugen aus der gleichen Schulung wie Toshack, darunter eine Mitarbeiterin namens Ms. Ross, bestätigten, dass Toshack während der Sitzung sehr emotional wurde. Sie sprach auch über die Transgender-Gefangene Tiffany Scott, die zuvor als Andrew Burns bekannt war und im März 2024 verstorben ist. Ross bezeichnete Scott als „eine berüchtigte Person“, die sich oft selbst verletzte und rund um die Uhr beaufsichtigt werden musste.

Das Arbeitsgericht in Edinburgh wird seine Anhörungen fortsetzen, um alle Details zu untersuchen.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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