Tom Cruise verlässt Londoner Luxuswohnung nach Rolex-Store-Raub
Hollywood-Star Tom Cruise hat angeblich seine teure Penthouse-Wohnung im Londoner Stadtteil Knightsbridge verlassen. Berichten zufolge fürchtet der 63-jährige Schauspieler, dass die Gegend nicht mehr sicher sei.
Die Entscheidung, das 35 Millionen Pfund teure Apartment zu verlassen, fiel nach einem brutalen Raubüberfall auf eine nahegelegene Rolex-Boutique, bei dem die Diebe mit Hämmern und Macheten auftraten und teure Uhren stahlen.
Übergriff auf Rolex-Boutique als Auslöser
Zeugen berichteten, dass das Personal der exklusiven Wohnung von Cruise im vergangenen Monat mit dem Verpacken von Besitztümern des Schauspielers beschäftigt war. Gerüchten zufolge plant Cruise, in die USA zurückzukehren oder nach Immobilien in den Cotswolds zu suchen. Ein Sprecher des Stars hat dies jedoch nicht bestätigt.
Ein Insider erklärte gegenüber der Daily Mail, dass der „überaggressive“ Angriff auf den Juwelierladen die Sicherheitsbedenken rund um die luxuriösen Wohnanlagen, in denen Cruise lebt, verstärkte. „Er hat oft Spaziergänge in der Gegend gemacht, aber es scheint, dass Knightsbridge von Woche zu Woche weniger sicher wird. Er hat das Gefühl, dass die Gegend in den letzten ein bis zwei Jahren an Sicherheit verloren hat“, so der Insider.
Die Concierge-Mitarbeiter im Gebäude von Cruise sollen von der schnellen Entscheidung, das Apartment zu verlassen, „überrascht“ gewesen sein. „Es war ein Schock für die Mitarbeiter, alles passierte sehr schnell“, hieß es. Der Block sei für Cruise weit mehr als nur ein Filmdrehort gewesen. „Es war auch eine private Spielwiese für ihn, mit diskreten Verabredungen und streng überwachten Bewegungen“, berichteten die Quellen.
Der Überfall auf die Rolex-Boutique fand am 20. Januar statt. Eine Bande von Dieben, die auf Mopeds flüchteten, entwendete eine große Menge an wertvollen Uhren. Die Täter bedrohten das Personal und Passanten mit Waffen, darunter auch Macheten.
Im vergangenen Jahr wurde in der Nähe von Harrods ein 24-jähriger Mann namens Blue Stevens in Knightsbridge ermordet. Dies sowie ein weiteres Ram-Raid an einem Yves Saint Laurent-Geschäft in der Nähe werfen ebenfalls Fragen zur Sicherheit in dieser teuren Gegend auf.
Laut der monatlichen Kriminaldatenbank der Metropolitan Police ist die Zahl der persönlichen und geschäftlichen Raubüberfälle in Knightsbridge und Hyde Park im Jahr bis Dezember 2025 um 14,5 Prozent gesunken.
Der Standard versuchte, Cruises Pressevertreter für eine Stellungnahme zu erreichen.