Kurioser Zwischenfall auf der A7: In Bayern ist ein Pferd in falscher Richtung über eine Autobahn galoppiert. Das Tier konnte erst nach einer halben Stunde eingefangen werden.

“Es lief als ‘Geister-Pferd’ ungefähr fünf Kilometer über die Fahrbahn und den Seitenstreifen”, teilte die Autobahnpolizei zu dem Vorfall mit. Das Tier sollte zu einer Koppel geführt werden, riss sich jedoch vom Besitzer los und trampelte einen Windschutzzaun zur Autobahn nieder.

Die A7 wurde in Höhe Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) zeitweise gesperrt. Mehrere Beamte versuchten, den Ausreißer einzufangen. Eine Fahrerin half schließlich, wobei das Pferd gegen ihr Auto trat und einen Sachschaden von rund 300 Euro verursachte. Menschen wurden nicht verletzt. Das Pferd erlitt jedoch leichte Blessuren und Schürfwunden. Es ist nun wieder bei seinem Halter.

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