Twittersmash

Nachrichten aus Idstein, Hessen & Deutschland

Twittersmash

Nachrichten aus Idstein, Hessen & Deutschland

Nachrichten

Swinger-Club in Derby mit Themenräumen und Harry-Potter-Bereich droht Schließung

Der Attic Experience in Derby, ein Swinger-Club mit mehr als 40 thematisierten Räumen, kämpft um seine Zukunft. Der Club, der seit 2004 unter der Leitung von Ron Rothwell betrieben wird, bietet eine Vielzahl an Räumen, darunter Dungeon-Räume, einen Disco-Bereich und sogar einen Harry-Potter-Raum. In den letzten Jahren hat der Club rund 20.000 Besucher aus dem ganzen Land und auch international empfangen.

Die Geschäftsführung des Clubs sieht sich jedoch mit einer ernsten Bedrohung konfrontiert: Eine kürzlich eingereichte Klage gegen den geplanten Kinoantrag des Clubs könnte dessen Fortbestand gefährden. Das Kino, das für die Vorführung von Erwachsenenfilmen genutzt wird und Platz für 40 Personen bietet, ist laut Rothwell die beliebteste Attraktion des Clubs. Sollte der Antrag abgelehnt werden, könnte der Club gezwungen sein, seine Türen zu schließen. Rothwell bezeichnete eine solche Entscheidung als „verheerend“ und erklärte, dass der Verlust des Kinos zu einem erheblichen Rückgang des Interesses an der Einrichtung führen würde.

20 Jahre Erfolg und ein inklusiver Ansatz

Seit dem Umzug in die aktuelle Location an der Ascot Drive, nach einer 20-jährigen Betriebszeit an einem anderen Standort in Derby, hat der Attic Experience seine Besucherzahl stetig erhöht. Rothwell betont, dass er das Unternehmen nicht aus finanziellen Gründen führt, sondern um den Gästen eine sichere und freundliche Umgebung zu bieten. Der Club ist bekannt für seine weltoffene Haltung, wobei besondere Rücksicht auf die LGBTQ -Gemeinschaft genommen wird, einschließlich einer großen transvestitenfreundlichen Klientel.

Der Betreiber des Clubs fügte hinzu, dass der Attic Experience eine einzigartige Gelegenheit biete, „Fantasien auszuleben“ und „andere Menschen zu treffen“. Viele der Räume im Club sind mit Spiegeln und Türen ausgestattet, um den Gästen mehr Privatsphäre zu bieten, wobei einige Bereiche speziell für das Beobachten unter den Bedingungen von Zustimmung konzipiert sind.

Der Club, der nun schon mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreich betrieben wird, steht jedoch vor einer ungewissen Zukunft, die stark von der Entscheidung der lokalen Behörde abhängt. Rothwell hofft, dass der Club trotz der Herausforderungen weiterhin seinen Betrieb aufrechterhalten kann, um den Bedürfnissen seiner vielfältigen und treuen Kundschaft gerecht zu werden.

Avatar-Foto

Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert