Stuttgart/Ulm: Er entwarf die ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Ulm: Gerhard Heimerl ist verstorben.

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Stuttgart/Ulm: Er entwarf die ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Ulm: Gerhard Heimerl ist verstorben.

Die ICE-Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm ist fast fertig. Der Mann, der sie begonnen hat, wird die Fertigstellung nicht mehr erleben.

Er hat die ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Ulm entworfen: Gerhard Heimerl ist verstorben.

Der Verkehrswissenschaftler Gerhard Heimerl ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das geht aus Nachrufen hervor, die am Samstag in der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten veröffentlicht wurden. Für das Projekt Stuttgart 21 hatte Heimerl entscheidende Vorüberlegungen angestellt. Am 2. Juni ist er verstorben.

Sein Name ist vor allem mit der fast fertiggestellten ICE-Neubaustrecke nach Ulm verbunden. Stuttgart 21 und die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm sind Teil des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm. Es wird nach den jüngsten Hochrechnungen 8,2 Milliarden Euro kosten. Im Jahr 2009 wurde die Finanzierung noch mit 4,5 Milliarden Euro angesetzt.

In Stuttgart-Vaihingen war Heimerl auch für den S-Bahn-Tunnel zwischen Stadtmitte und Universität zuständig. Der gelernte Bauingenieur Heimerl arbeitete bei der Deutschen Bundesbahn und im Bundesverkehrsministerium, bevor er Professor für Eisenbahnwesen an der Universität Stuttgart wurde. (dpa)

Siehe auch:

Die Bahn und ihre Heimerlstrecke im Raum Günzburg im Rückblick.

Auf der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen fahren die ersten Züge.

Im Landkreis Neu-Ulm könnte die neue Bahnstrecke Ulm-Augsburg verlaufen.

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