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Sturm Ingrid setzt Teile des Vereinigten Königreichs weiter zu

Unwetterwarnungen bleiben bestehen, während Sturm Ingrid auch in der kommenden Woche heftige Regenfälle und hohe Winde mit sich bringt. Besonders betroffen sind Teile des Südwestens Englands, aber auch andere Gebiete im ganzen Land müssen mit anhaltendem schlechtem Wetter rechnen.

Schäden an historischem Pier und Verkehrsstörungen

Am Samstag, dem 24. Januar 2026, wurden schwere Schäden durch Sturm Ingrid gemeldet, darunter der Kollaps eines Teils des historischen Teignmouth Grand Piers in Devon. Die Küstenstadt Teignmouth, bekannt für ihre viktorianische Promenade, erlebte hohe Wellen, die Teile der Seepromenade und des Piers zerstörten. Bürgermeisterin Cate Williams beschrieb die Verwüstungen als besonders traurig, da das Pier bereits viele vorherige Stürme überstanden hatte. „Ingrid hat dem Pier besonders zugesetzt. Es ist wirklich schade, da es ein wichtiger Punkt in unserer Stadtgeschichte ist“, erklärte sie.

Die Met Office warnt, dass die südwestlichen Teile Englands weiterhin mit 20-50 mm Niederschlag rechnen müssen, wobei an exponierten Stellen bis zu 50 mm Regen fallen könnten. Solche Mengen erhöhen das Risiko für Überschwemmungen, insbesondere in Gebieten, die bereits von den vergangenen Regenfällen betroffen sind. Derzeit sind 13 Überschwemmungswarnungen und 135 Überflutungsalarmmeldungen in verschiedenen Teilen des Landes aktiv.

Der Sturm könnte auch die Verkehrsinfrastruktur stark beeinträchtigen. Am Samstag kam es in Südwestengland zu schweren Zugausfällen und Verspätungen, wie National Rail berichtete. Es wird erwartet, dass diese Störungen den ganzen Tag andauern. Auch im restlichen Großbritannien müssen Reisende mit weiteren Behinderungen rechnen, da stürmische Bedingungen auch andere Teile des Landes betreffen werden.

Met Office-Meteorologe Tom Morgan erklärte, dass es in den kommenden Tagen zu weiteren Regenschauern und stürmischen Bedingungen kommen wird. Besonders am Dienstag, dem 27. Januar, sei mit starken Windböen und weiteren Regenfällen zu rechnen. In höher gelegenen Gebirgsregionen, vor allem in Nordengland und Schottland, könne es außerdem zu leichtem Schneefall kommen, der zusätzlich problematisch für Reisende in den Highlands werden könnte.

Ingrid wurde von der portugiesischen Wetterbehörde IPMA benannt und sorgte am Wochenende für chaotische Zustände, insbesondere in den Küstenregionen. Der Sturm hat auch in anderen Teilen des Südwestens, wie Somerset und Cornwall, für erhebliche Schäden gesorgt. Prognosen des Met Office deuten darauf hin, dass das unbeständige Wetter den Großteil der kommenden Woche prägen wird.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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