Storm Chandra: Gefahr durch starke Regenfälle und Windböen mit bis zu 120 km/h in Großbritannien
Sturm Chandra hat am Dienstag, den 26. Januar 2026, für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen und Überschwemmungen in Großbritannien gesorgt. Die Behörden haben zahlreiche Wetterwarnungen ausgesprochen, darunter auch eine schwerwiegende Amber-Warnung wegen „Lebensgefahr“ aufgrund starker Regenfälle und kräftiger Winde. Besonders betroffen sind Südwestengland und die Ostküste Nordirlands, wo Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erwartet werden.
Verkehrsbehinderungen und Überschwemmungen
Der Sturm hat bereits zu Schließungen und Sperrungen geführt, darunter der M48 Severn Bridge und der Humber Bridge, die für Fahrzeuge mit hohem Aufbaubeschränkungen unterlagen. Der Bahnverkehr war ebenfalls betroffen: South Western Railway warnte, dass das schlechte Wetter möglicherweise bis zum Ende des Tages Auswirkungen auf den Zugverkehr haben könnte. In London wurden während der morgendlichen Stoßzeiten starke Regenfälle erwartet, die das Pendeln erschwerten.
In vielen Teilen des Landes, darunter London, wurden 15 bis 25 Millimeter Regen erwartet, wobei auf höheren Lagen bis zu 50 Millimeter fallen könnten. In Dartmoor wurde bereits eine Niederschlagsmenge von 80 Millimetern gemessen. Auch in Teilen von Wales und Südwestengland gab es Überschwemmungen, wobei die A40 zwischen Abergavenny und Raglan von Gwent Police aufgrund von Überschwemmungen gesperrt wurde. Zahlreiche Straßen in Dorset, Somerset und Devon waren ebenfalls betroffen.
Der Regen setzte sich bis zum Nachmittag fort und dürfte auch weiterhin zu Problemen führen, während die Temperaturen nicht über 10°C steigen werden. Auch der Norden Englands und Teile Schottlands rechnen mit Schneefall, insbesondere in höheren Lagen. Ingesamt könnten Sturmböen und Überschwemmungen auch in den kommenden Stunden zu erheblichen Reisebeschränkungen führen.
Das Nationale Wetterbüro hatte bereits vor dem Sturm vor „erheblichen Gefahren“ durch Sturm und Regen gewarnt. Die Wetterlage dürfte weiterhin für schwierige Bedingungen in weiten Teilen des Landes sorgen.