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Starmer wehrt sich gegen Trump-Kritik zu „gefährlicher“ Beziehung zu China

Der britische Premierminister Sir Keir Starmer hat die Kritik von Donald Trump an seiner Reise nach China zurückgewiesen und erklärt, dass der ehemalige US-Präsident „wohl eher über Kanada gesprochen“ habe. Trump hatte in einem Interview am Freitag erklärt, es sei „sehr gefährlich“, wenn Großbritannien Geschäftsbeziehungen mit China pflege, und auch Kanada warnte er, sich nicht auf China einzulassen.

Starmer betont den Erfolg der Reise

Während seines Aufenthalts in Shanghai, wo er britische Unternehmen und Marken vorstellte, verteidigte Starmer seine Reise als „sehr erfolgreich“. Er betonte, dass Großbritannien und die USA nach wie vor „enge Verbündete“ seien und dass seine Reise mit Trumps Team abgestimmt wurde. Starmer wies darauf hin, dass der US-Präsident im April selbst nach China reisen werde. Trotz Trumps früherer kritischer Bemerkungen, wonach die USA Kanada ein „sehr schlechtes Geschäft“ mit China vorwerfen würden, wies Starmer die Kritik zurück und stellte fest, dass das Thema primär Kanada betraf.

Ein wichtiger Punkt von Starmers Reise war es, die Handelsbeziehungen zu China zu stärken. Unter den Vereinbarungen, die während der Reise getroffen wurden, steht die Senkung der Zölle auf schottischen Whisky auf 5 % und die Abschaffung von Visabestimmungen für britische Staatsbürger, die weniger als 30 Tage in China bleiben. Außerdem soll eine Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen zur Förderung erneuerbarer Energien gestartet werden. Die britische Energiegesellschaft Octopus Energy kündigte eine Partnerschaft mit der chinesischen PCG Power an, um in China handelbare erneuerbare Energien zu fördern.

Starmer traf in Shanghai auch mit chinesischen Designstudenten zusammen und sprach auf einer Veranstaltung, bei der britische Marken präsentiert wurden. In seiner Pressekonferenz erklärte er, dass die Gespräche mit Präsident Xi Jinping eine erfolgreiche Entkriminalisierung britischer Parlamentarier durch China zur Folge gehabt hätten.

Im Rahmen der politischen Diskussionen wurde auch die Möglichkeit einer weiteren Staatsreise von Präsident Xi nach Großbritannien erwähnt, wobei No. 10 Downing Street offen ließ, dass dies 2024 im Rahmen des G20-Gipfels stattfinden könnte, der in Großbritannien ausgerichtet wird.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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