Sommer: Bayern rüstet sich für den Sommer, um die “Ballermann-Krise” zu vermeiden.

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Sommer: Bayern rüstet sich für den Sommer, um die “Ballermann-Krise” zu vermeiden.

Seit Monaten bremsen schlechtes Wetter und Corona-Verbote die Partygänger aus. Viele Menschen wollen jetzt rausgehen und feiern. Allerdings scheitert es häufig an der Prozedur.

Bayern rüstet sich für den Sommer, um eine “Ballermann-Krise” zu vermeiden.

Bayerns Kommunen rüsten sich trotz sinkender Corona-Zahlen und steigender Temperaturen für einen Partysommer 2021. Weil Biergärten und Gaststätten jetzt wieder geöffnet sind, sind viele Städte darauf angewiesen, dass sich der Ansturm nicht auf wenige Orte konzentriert. In einigen innerstädtischen Party-Locations gelten aber immer noch Alkoholverbote – oder werden zumindest diskutiert.

“Solange die Clubs und Diskotheken geschlossen sind, wird die Belastung des öffentlichen Raums zunehmen”, warnte Nürnbergs Stadtrechtsdirektor Olaf Kuch. Außerhalb der Gastronomie sei es denkbar, an Brennpunkten mit einem Alkoholverbot zu reagieren.

Immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Feiernden und der Polizei.

Zuletzt war es in mehreren bayerischen Städten, darunter München und Regensburg, zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Feiernden und der Polizei gekommen. Die Kommunen sind nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei in der Verantwortung. Verbote müssten bei größeren Verstößen sofort ausgesprochen werden, so Thorsten Grimm, stellvertretender Bundes- und Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern. Er bezog sich dabei auf die Ausschreitungen im Münchner Englischen Garten, bei denen Flaschen auf Polizisten geworfen wurden. Ein Alkoholverbot wurde zwar diskutiert, aber nicht umgesetzt.

In München sind der Viktualienmarkt und die Fußgängerzone der Altstadt keine alkoholfreien Zonen mehr. An den Hotspots wie dem Gärtnerplatz ist der Konsum von alkoholischen Getränken zwischen 20 Uhr und 6 Uhr morgens jedoch weiterhin verboten. Die Veranstaltungsreihe “Summer in the City” wird auch in diesem Jahr als Ersatz für das abgesagte Oktoberfest stattfinden. Die Schausteller sollen dadurch zumindest einen Teil ihrer entgangenen Einnahmen ersetzen können. Außerdem sollen sich die Leute auf diese Weise besser verteilen können.

Augsburg musste kürzlich den Verkauf von alkoholischen Getränken zum Mitnehmen nach Mitternacht stoppen. Bei den Lockerungsmaßnahmen setzt die Stadt unter anderem auf die Kommunikation über die Social-Media-Accounts der Stadt, wie ein Sprecher sagte.

Regensburg erhofft sich von den gastronomischen Lockerungen einen positiven Ausgang. Ab Juli dürfen Kneipen und andere Altstadt-Gastronomen im Rahmen des “Baradies”-Konzepts…. draußen im Stadtpark bewirten. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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