Serie zum Thema Naturschutz: Dieser Schmetterling ist auf zwei Dinge angewiesen “Assoziationen

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Serie zum Thema Naturschutz: Dieser Schmetterling ist auf zwei Dinge angewiesen “Assoziationen

Im Unterallgäu gilt der Dunkle Wiesenfalter ebenfalls als in seinem Bestand gefährdet. Was macht den Schmetterling aus und wie können Sie helfen, ihn zu schützen?

Dieser Schmetterling ist auf zwei Dinge angewiesen “Partner

Experten haben in letzter Zeit starke Bestandsverluste bei verschiedenen Tier- und Pflanzenarten im Landkreis Unterallgäu festgestellt, was zu einem Verlust der Artenvielfalt führt. Deshalb gibt es seit letztem Jahr das Projekt “Arche Noah Unterallgäu”. Die Lebensbedingungen von 14 vom Aussterben bedrohten Arten werden dadurch verbessert. Einzelne Arten werden in einer Serie vom Landschaftspflegeverband, dem Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz und unserer Zeitung vorgestellt. In diesem Zusammenhang gibt es auch einen Wettbewerb, für den die Projektpaten mehrere Sachpreise gestiftet haben. Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist das Thema des letzten Teils unserer Naturschutz-Serie.

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist, wie die meisten Schmetterlinge, für seinen “Flatterflug” bekannt. Die Falter haben Borsten oder Haken, die ihre Vorder- und Hinterflügel miteinander verbinden, was sie zu schöneren Fliegern macht. Die haken- oder keulenförmigen Antennenspitzen der Tagfalter sind ein weiteres Erkennungsmerkmal. Die Fühlerenden der Nachtfalter sind dagegen gerade.

Flatterhafter Flug kennzeichnet diesen dunklen Wiesenfalter.

Die dunklen Wiesen-Eierbläulinge und Larven entwickeln sich nur auf dem Großen Wiesenbläuling, von dessen Blüten und Samenständen sich die jungen Raupen ernähren. Ältere Raupen sitzen am Boden und warten darauf, von roten Knotenameisen in ihren Tunnel getragen zu werden. Die Raupen sind hier erlaubt, da ihr Geruch dem der Ameisen ähnlich ist.

Sie ernähren sich parasitisch von der Brut der Wirtsameisen, bis sie sich verpuppen. Ab Mitte Juli schlüpfen die weniger mobilen Falter aus dem Winterschlaf. Sie ernähren sich während ihrer kurzen Existenz von wenigen Tagen fast ausschließlich von den Blüten des Großen Wiesenkopfes. Die Falterart ist also sowohl auf ihre Nahrungspflanze als auch auf ihre Wirtsameise sehr angewiesen und kann sich nicht entwickeln, wenn einer der beiden “Partner” fehlt.

Auf langen Moorgräsern und feuchten Wiesen können Bläulinge gesichtet werden.

Bläulinge sind in hohen Pfeifengraswiesen und Feuchtwiesen zu finden. Der Lebensraum des Schmetterlings und der Wirtsameise wird durch häufiges Mähen, starke Nutzung und Nutzungsaufgabe verändert. Dadurch ist ihr Fortbestand gefährdet. Daher ist es sinnvoll, Mitte September mit der Mahd zu beginnen oder die Flächen zwei bis drei Jahre brach liegen zu lassen. Dadurch werden die Wachstumsbedingungen für Futterpflanzen verbessert und… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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