Schwitzen für die hungernden Menschen in Madagaskar in Lauingen/Giengen

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Schwitzen für die hungernden Menschen in Madagaskar in Lauingen/Giengen

Der Giengener Verein Auxilium startet eine langfristige Spendenaktion für die Menschen in Madagaskar, die derzeit unter einer verheerenden Hungersnot leiden. Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen und zu helfen.

Schwitzen für die unterernährten Menschen in Madagaskar

Im Indischen Ozean, eine Trauminsel mit ausgeprägter Vegetation und Tierwelt. Für Touristen mag der zweitgrößte Inselstaat der Welt ein Traumziel sein. Stattdessen ist Madagaskar eines der ärmsten Länder der Welt. Schwierige politische Verhältnisse, hohe Neugeborenen- und Müttersterblichkeit, weit verbreiteter Analphabetismus, unzureichende medizinische Versorgung und endemische Ausbrüche von Krankheiten wie Pest und Lepra. Die Litanei der Probleme, mit denen das Land konfrontiert ist, ließe sich beliebig fortsetzen. Der Hunger der Menschen ist in Madagaskar schon seit langem ein großes Problem, besonders aber in diesem Jahr.

Aufgrund der schweren Dürre haben die Bauern so gut wie keine Ernten.

Die Landwirte im Süden der Insel leiden unter einer schweren Dürre und haben kaum oder gar keine Ernten. Vor Ort berichten Vertreter der Welthungerhilfe und anderer Hilfsorganisationen von erschreckenden Zuständen. Die Kinder sind, wie in solchen Situationen üblich, die Hauptleidtragenden. Sie berichten, dass die letzten Heuschrecken, die noch etwas Nahrung geben könnten, aufgebraucht sind und die Mütter nun Mahlzeiten aus Kakerlaken und Lehm herstellen, um die Bäuche ihrer Kinder mit irgendetwas füllen zu können.

Seit vielen Jahren unterstützt der Giengener Verein Auxilium das Projekt von Pater Stefano Scaringella in Madagaskar. Der italienische Arzt und Kapuzinerpater lebt und arbeitet seit rund 40 Jahren in Madagaskar. Nach seiner Entsendung in die Mission arbeitete er zunächst in einem Lepradorf, dann gründete er eine Klinik und schließlich gab er verwaisten und vernachlässigten Kindern einen Zufluchtsort. 1984 gründete er das Kinder- und Waisenheim in Ambanja, einer kleinen Stadt im Norden Madagaskars. Mittlerweile werden fast 200 Kinder und Jugendliche von Pater Stefano und seinem Team betreut. Rund 130 Kinder leben im Kinder- und Waisenhaus in Ambanja, während über 70 Jugendliche in der Hauptstadt Antananarivo leben und weiterführende Schulen besuchen oder eine Ausbildung machen.

Immer wieder findet er pragmatische Lösungen für die vielen Probleme. Dank der guten weltweiten Vernetzung von Pater Stefano ist die Situation in den von ihm betreuten Häusern bisher erträglich gewesen. Aber auch von dort erhielt die Präsidentin von Auxilium, Marion Höpfner,… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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