Schwerer Regen wird Transport beeinträchtigen und Überschwemmungen verschärfen nach den Folgen von Sturm Chandra
Der Wetterdienst hat eine gelbe Regenwarnung für mehrere Gebiete im Süden und Südwesten Englands herausgegeben, da starker Regen in Verbindung mit den Folgen von Sturm Chandra erwartet wird. Dies könnte zu weiterem Überschwemmungsrisiko und erheblichen Verkehrsbehinderungen führen.
Überschwemmungswarnungen und Gefahr für Leben
Der Meteorologische Dienst hat für Donnerstagmittag bis Freitagfrüh eine gelbe Regenwarnung für London, Südostengland und Südwestengland herausgegeben, während in Nordirland ein weiterer Regenalarm für Freitag erwartet wird. Auch in anderen Teilen Englands herrschen derzeit 76 Überschwemmungswarnungen, in denen mit Überschwemmungen zu rechnen ist, sowie 180 Warnungen, dass Überschwemmungen möglich sind. Die bereits stark gesättigten Böden, die durch die Spuren von Sturm Chandra noch mehr gefährdet sind, erhöhen das Risiko für weitere Überschwemmungen.
Die Behörden sagen, dass die Regenmengen von 10 bis 15 mm weit verbreitet erwartet werden, während einige Gebiete, insbesondere im Süden, mit bis zu 25 mm rechnen müssen. Diese Mengen sind besonders problematisch, da die Böden schon durch den vorherigen Sturm stark aufgeweicht sind. In Cornwall wird der Regen bereits am Donnerstagmittag erwartet und zieht weiter nach Nordosten, bevor er in den frühen Morgenstunden des Freitags die Region verlässt.
Die betroffenen Gebiete sind vor allem in den tiefer gelegenen Regionen, wie im Somerset, wo Teams von der Umweltbehörde Hochleistungspumpen einsetzen, um das Wasser zu entfernen. Diese Maßnahmen wurden nach den verheerenden Folgen der Überschwemmungen, die durch Sturm Chandra ausgelöst wurden, verstärkt. In den vergangenen Tagen wurden bereits 50 betroffene Haushalte in Orten wie Ilminster, West Coker und Taunton gemeldet.
Evakuierungen und Notfallmaßnahmen
In Iford Bridge Home Park an der unteren Stour wird nach wie vor eine schwere Überschwemmungswarnung aufrechterhalten. Den dort lebenden Menschen wurde geraten, ihre Häuser sofort zu verlassen, da das Risiko für Leben und Eigentum besonders hoch ist. Die Evakuierungen werden von lokalen Behörden und Rettungsdiensten organisiert, die den Anwohnern helfen, sich vorzubereiten und mit den notwendigen Notfallvorräten zu evakuieren.
„Überschwemmungen sind verheerend und meine Gedanken sind bei den betroffenen Menschen“, sagte Ministerin für Überschwemmungen, Emma Hardy, in einer Erklärung. „Die Zusammenarbeit mit der Umweltbehörde und anderen lokalen Behörden ist intensiv, um sicherzustellen, dass die betroffenen Gemeinden geschützt werden.“
Die betroffenen Gebiete, insbesondere in Somerset und Dorset, setzen alle verfügbaren Ressourcen ein, um die Wassermengen zu kontrollieren und sicherzustellen, dass Menschen in Gefahr schnell in Sicherheit gebracht werden.
Die Auswirkungen von Sturm Chandra und den starken Regenfällen werden auch weiterhin für die kommenden Tage spürbar sein, da die Bodenfeuchtigkeit hoch bleibt und die Wetterbedingungen nicht sofort eine Entspannung bringen werden.
::contentReference[oaicite:0]{index=0}