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Schottischer Mann verurteilt, nachdem er 450 Meilen reiste, um ein Kind zu treffen, das er online missbraucht hatte

Ein Mann aus Schottland, der ein Mädchen über soziale Medien groomte und dann mehr als 450 Meilen reiste, um mehrere sexuelle Übergriffe auf sie zu verüben, wurde zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Der 37-jährige Santiago McMurtrie, der die Schülerin über die Plattform Pinterest kontaktiert und sie über Snapchat und WhatsApp über einen Zeitraum von vier Monaten gemobbt hatte, reiste von seinem Heimatdorf Kinlochleven in den Highlands nach Hopton in Norfolk, um das Mädchen zu treffen. Er hatte seiner Frau erzählt, er sei auf einem Angelausflug.

Verhängung einer langen Haftstrafe

McMurtrie wurde im Norwich Crown Court schuldig gesprochen, sich in 11 Fällen des sexuellen Missbrauchs eines Kindes schuldig gemacht zu haben. Die Strafe umfasst acht Jahre Haft, wobei er zusätzlich ein Jahr unter Auflagen verbringen muss. Darüber hinaus wurde ihm eine Sexual Harm Prevention Order sowie ein Kontaktverbot mit dem Opfer auferlegt.

Das Gericht hörte, dass McMurtrie sich der Altersgrenze des Mädchens bewusst war und es Monate lang über die sozialen Medien kontaktierte. In einer Aussage, die im Gericht verlesen wurde, sagte das Opfer, sie sei ein „naives und sehr junges Mädchen“ gewesen und betonte, dass die Taten McMurtries enorme Auswirkungen auf ihr Leben gehabt hätten – emotional, körperlich und geistig. Dennoch erklärte sie, dass sie ihr Leben nicht von ihm ruinieren lassen werde und sicher sei, dass er die gerechte Strafe erhalten werde.

Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden sich über verschiedene Kommunikationskanäle austauschten, wobei die Opfer ihre Gespräche auf dem Handy des Täters gespeichert hatte. Zudem wurden DNA-Proben des Mädchens auf einem von McMurtrie benutzten Fleece und seiner Kleidung gefunden. Weitere Hinweise lieferten Fotos und Nachrichten, die die Täterin und das Mädchen zusammen zeigten.

Detective Sergeant Tom Cole von der Polizei sagte, dass McMurtrie sich genau der Schwere seiner Taten bewusst war. „Er manipulierte und manipulierte das Opfer ausgenutzt“, erklärte er und bedankte sich bei der Familie des Mädchens für ihren Mut, sich der Polizei anzuvertrauen. „Obwohl das Urteil den entstandenen Schaden nicht heilen kann, hoffen wir, dass es zu einem gewissen Maß an Gerechtigkeit führt.“

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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