Roy Erskine, der Vater von Judy Murray, verstorben
Roy Erskine, der Vater von Judy Murray und Großvater des berühmten Tennisspielers Andy Murray, ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Die traurige Nachricht wurde von seinem ehemaligen Verein, Stirling Albion, bekanntgegeben. Erskine verstarb am 19. Januar 2026.
Eine Fußball- und Tennislegende
Erskine, ein ehemaliger Optiker, war zu seinen Lebzeiten eine bekannte Persönlichkeit in der schottischen Sportwelt. Als junger Mann war er ein vielversprechender Tennisspieler und erreichte das Halbfinale der Scottish Boys’ Tennis Championship. Doch seine sportliche Karriere führte ihn später auf den Fußballplatz. Er spielte als Verteidiger für Hibernian, Stirling Albion und Cowdenbeath. Besonders seine Liebe zu Hibernian FC, auch bekannt als die Hibees, war tief verwurzelt und prägte sein Leben lang seine Familie, darunter auch seinen Sohn Niall und seine Tochter Judy.
„RIP Dad – Es ist ganz deine Schuld, dass ich ein Hibby bin. Ich bin aber sehr froh darüber“, schrieb Niall Erskine auf sozialen Medien und teilte ein Foto, das ihn zusammen mit seinem Vater Roy und seiner Schwester Judy zeigt, wie sie das Team bei einem Spiel in Hampden unterstützen.
Die Nachricht von Erskines Tod löste zahlreiche Reaktionen aus, darunter auch vom Hibernian FC, der seinen Tod betrauerte. „Alle bei Hibernian FC sind traurig, vom Tod von Roy Erskine zu erfahren. Roy begann seine Fußballkarriere bei Hibernian, bevor er in den 1950er Jahren zu Stirling Albion und Cowdenbeath wechselte“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins.
Auch Stirling Albion äußerte sich in einer Erklärung: „Roy kam 1954 von Troon Juniors zu uns und spielte zwei Jahre lang für den Verein, bevor er zu Cowdenbeath ging. In den letzten Jahren war er oft zusammen mit seiner Tochter Judy im Club zu Gast, wo er mit den Fans über seine Zeit beim Verein plauderte. Besonders stolz war er darauf, den Aufstieg des Vereins in die League 2 in der Saison 2022-23 mitzufeiern.“
Ein Mann, der viele hinterlässt
Roy Erskine hinterlässt nicht nur seine Familie, sondern auch eine Reihe von Freunden und Weggefährten aus seiner Fußball- und Tenniskarriere. In Dunblane, wo er viele Jahre als Optiker arbeitete, war er eine bekannte und beliebte Figur. Er war auch ein regelmäßiger Begleiter seiner Tochter Judy bei den Tennismatches ihres Sohnes, Andy Murray. „Er war ein liebenswerter Mann, immer gesprächsbereit und immer eine Freude, ihn zu treffen“, sagte eine enge Bekannte in sozialen Medien.
Nach der Rückkehr von Andy Murray von den Olympischen Spielen 2024, als er seine Tenniskarriere beendete, sagte Roy Erskine in einem Interview, dass er sich darauf freue, mehr Zeit mit seinem berühmten Enkel und dessen Familie zu verbringen. „Wir haben sie über die Jahre vermisst, aber hoffentlich wird Andy nun mehr Zeit für uns haben“, sagte er. „Die Familie ist sehr stolz auf das, was Andy erreicht hat.“