Rennertshofen: Die Theaterfreunde Rennertshofen veranstalten eine Schnitzeljagd.

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Rennertshofen: Die Theaterfreunde Rennertshofen veranstalten eine Schnitzeljagd.

Lustige Fragen mussten die Kinder bei der Schnitzeljagd der Theaterfreunde Rennertshofen beantworten.

Die Theaterfreunde Rennertshofen veranstalten eine Schnitzeljagd.

Auf dem Parkplatz vor dem Rennertshofener Gemeindehaus, so Ines Hartwig, “hat die Corona die Kinder ganz schön erwischt.” Die Theaterfreunde hatten dort einen Stand für Start und Ziel einer Schnitzeljagd zu Fuß quer durch Rennertshofen aufgebaut.

“Der Neun-Stationen-Rundgang ist nach langer Zeit ein Angebot an die Jugendlichen, die unter anderem auf die Weihnachtsfeier und das Jugendtheater im Verein verzichten mussten”, erklärt Claudia Riedelsheimer von der Rennertshofener “Bühnenanstalt.” Claudia Riedelsheimer war selbst im Kreis unterwegs, um die Aufregung der rund 30 Kinder mitzuerleben.

Auf dem Schnitzeljagd-Parcours gab es neun Stationen, die die Kinder besuchen mussten.

Laut Fragebogen war der “Arbeitsplatz des Pfarrers” die erste Station. Wegen der Kommunion war die Strecke am Sonntag sogar beflaggt. Dort angekommen, kam das Thema des Kirchenpatrons auf. Auch Pfarrer Georg Guggemos war neugierig auf die Identität des Johannes. Der Weg führte von der Kirche zur Geschichte. Während des Dreißigjährigen Krieges wollten die Organisatoren wissen, wer den Markt heimsuchte. Die Schweden waren es, die durch das gleichnamige Tor “verewigt” wurden. Der Sage nach gab es auch einen Bösewicht, der den eindringenden Nordmännern zum Einlass verhalf. Ein Brunnen in der Dorfmitte erinnert an das “Hedderle” (Ziege), um das sich die Jugendlichen zur Beantwortung der Fragen versammelten.

Von der Geschichte ging es dann weiter zum Sport. Tina Weigl, die Torfrau und Mitorganisatorin der aktuellen Fußball-Europameisterschaft, musste mit einem Elfmeter überwunden werden. Der Torpfosten war das entsprechende Lösungswort. Die Schule war eine weitere Station der Schatzsuche, denn sie ist auch ein Lebensmittelpunkt für die Schüler. Die anschließende Abfrage, was man in der Bildungseinrichtung nicht darf, war lehrreich. Vielleicht weil die meisten es schon einmal gemacht haben, kam die Antwort “Spicken” so schnell.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Kinder mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Zurück in der Stadt mussten die Schnitzeljäger am Osttor die Scherzfrage beantworten, ob ein kg Sand oder ein Pfund Federn schwerer sei. Der Weg führte weiter durch die Torwartgasse und über die Usselbrücke, wo Schauspieler gefragt waren. Die Kinder sollten glücklich sein.

Andere Schauspieler wollten mitmachen… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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