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Rekordregen im Januar führt zu historisch nassem Monat in Großbritannien

Der Januar 2026 wird als einer der nassesten Monate in der Geschichte Großbritanniens in Erinnerung bleiben, nachdem Cornwall und County Down Rekordmengen an Regen verzeichneten. In diesen Regionen fiel mehr Niederschlag als je zuvor in einem Januar, was das gesamte Land mit außergewöhnlichen Regenmengen konfrontierte.

Historische Niederschlagsmengen in Nordirland und Südengland

Nordirland erlebte im Januar 2026 einen Anstieg des Niederschlags um 70 % über dem langjährigen Durchschnitt, mit insgesamt 195,6 mm Regen. Dies machte den Januar dort zum nassesten seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen im Jahr 1836 und zum zweitnassesten seit 1877, als 197,1 mm gemessen wurden. Auch in Südengland fiel mit 136,8 mm eine 74 % höhere Regenmenge als üblich, was diesen Januar zum sechstnassesten in der Region machte.

In ganz England stieg der Niederschlag um 50 % gegenüber dem Durchschnitt, mit insgesamt 124,2 mm. Das bedeutete den 15. Platz in der Geschichte der nassen Januare des Landes.

Die ungewöhnlich hohen Regenmengen sind auf eine Reihe von Stürmen zurückzuführen, die im Verlauf des Monats aus dem Atlantik über das Vereinigte Königreich zogen. Die Stürme Goretti, Ingrid und Chandra brachten immer wieder heftige Regenfälle und starke Winde, die zu Überschwemmungen und erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führten.

Am 26. Januar brachte Sturm Chandra sogar so viel Regen, dass mehrere Orte neue Tagesniederschlagsrekorde für den Januar aufstellten. In Katesbridge, County Down, wurden 100,8 mm gemessen, was den alten Rekord von 38,2 mm aus dem Jahr 2005 deutlich übertraf. Weitere Rekorde fielen in Cornwall, Dorset und Devon an den gleichen Tagen.

Met Office-Wissenschaftlerin Dr. Amy Doherty erklärte, dass der überdurchschnittliche Regenfall auf eine anhaltende Westwindströmung zurückzuführen sei, die immer wieder Tiefdruckgebiete in den UK-Raum lenkte. „Dieser starke Jetstream brachte immer wieder feuchte und windige Bedingungen, und da es nur wenig trockene Phasen gab, ist der Boden mittlerweile stark durchfeuchtet. So hatte selbst moderater Regen größere Auswirkungen“, sagte sie.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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