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Prominente unterstützen Savannah Guthrie nach Entführung ihrer Mutter


Beweise für Leben der 84-Jährigen gefordert

Die NBC-Moderatorin Savannah Guthrie hat sich mit einem emotionalen Appell an die Öffentlichkeit gewandt, um Informationen über den Verbleib ihrer entführten Mutter zu erhalten. Die 84-jährige Nancy Guthrie verschwand am vergangenen Samstagabend aus ihrem Zuhause in Tucson, Arizona. Die Polizei fand später ihr Handy, ihre Geldbörse und ihr Auto auf dem Grundstück, zusammen mit Spuren eines Kampfes, darunter ein entferntes Ring-Türklingelgerät und Blut am Eingang.

In einem am Mittwochabend auf Instagram geposteten Video, das sie gemeinsam mit ihrer Schwester Annie und ihrem Bruder Camron aufnahm, schilderte Savannah Guthrie den kritken Gesundheitszustand ihrer Mutter. „Sie ist 84 Jahre alt. Ihre Gesundheit, ihr Herz sind gebrechlich. Sie lebt unter ständigen Schmerzen“, sagte die 54-Jährige unter Tränen. „Sie ist ohne ihre Medikamente. Sie braucht sie zum Überleben. Sie braucht sie, um nicht zu leiden.“

Die Familie reagierte damit auch auf Berichte über eine mögliche Lösegeldforderung. Guthrie erklärte, die Familie sei bereit, in Kommunikation zu treten, verlange aber einen eindeutigen Beweis, dass ihre Mutter am Leben ist. „Wir leben in einer Welt, in der Stimmen und Bilder leicht manipuliert werden können“, sagte sie. „Wir müssen ohne jeden Zweifel wissen, dass sie am Leben ist und dass Sie sie haben. Wir sind bereit zuzuhören.“

Breite Unterstützung und eskalierte Ermittlungen

Der Hilferuf löste eine Welle der Unterstützung im Showbusiness aus. Khloé Kardashian kommentierte: „Ich bete, bete. Es tut mir so, so leid für alles, was du durchmachst. Das ist unvorstellbar. Bringt sie nach Hause.“ Ihre Kollegin vom „Today“-Show, Hoda Kotb, teilte das Video mit der gleichen Bitte. Auch Jennifer Lopez, Maria Shriver, Alyssa Milano, Kristin Chenoweth, Julianne Moore, Ryan Seacrest und weitere Prominente zeigten sich solidarisch, viele mit der wiederkehrenden Botschaft: „Bringt sie nach Hause.“

Die Ermittlungen haben unterdessen an Intensität gewonnen. Der frühere US-Präsident Donald Trump gab auf Truth Social bekannt, er habe mit Guthrie gesprochen und die Bundespolizei angewiesen, die örtlichen Behörden bei der Suche zu unterstützen. Die Polizei bestätigte, dass das FBI am Mittwoch erneut das Grundstück in Tucson untersucht habe. Bislang wurden keine Verdächtigen identifiziert. Die Beamten sehen keine Gefahr für die allgemeine Öffentlichkeit.

Zum Abschluss ihrer Videobotschaft wandte sich Savannah Guthrie direkt an ihre Mutter: „Mama, wenn du das hörst, du bist eine starke Frau. Du bist Gottes kostbare Tochter. Wir werden nicht ruhen, bis wir wieder zusammen sind.“ Die Überschrift ihres Posts war schlicht: „Bringt sie nach Hause.“

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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