Prominente Grammy-Gewinner kritisieren ICE bei der Preisverleihung
Die Grammy-Verleihung 2026 war nicht nur ein Abend des Feierns von musikalischen Erfolgen, sondern auch eine Bühne für starke politische Statements. Mehrere prominente Künstler, darunter Billie Eilish, Olivia Dean und Bad Bunny, nutzten ihre Reden, um scharfe Kritik an den US-amerikanischen Einwanderungsbehörden, ICE (Immigration and Customs Enforcement), zu üben und forderten eine Abkehr von deren umstrittenen Praktiken.
Kritik an ICE von Grammy-Gewinnern
Die britische Sängerin Olivia Dean, die den Preis für die beste neue Künstlerin gewann, begann ihre Dankesrede mit einer emotionalen Hommage an ihre Familie und deren Einwanderungsgeschichte. „Ich bin das Enkelkind eines Immigranten, und ich wäre nicht hier, wenn es keine Einwanderung gäbe“, sagte Dean und forderte, die Mutigen, die ihre Heimat verlassen haben, um ihre Träume zu verfolgen, zu feiern. „Wir sind nichts ohne einander“, betonte sie und widmete ihren Erfolg ihrer Familie und ihrem langjährigen Manager.
Billie Eilish, die mit ihrem Song „Wildflower“ den Preis für das „Song of the Year“ gewann, trug zusammen mit ihrem Bruder Finneas ein „Ice out“-Abzeichen und nutzte ihre Rede, um eine klare Botschaft gegen ICE zu senden: „Niemand ist illegal auf gestohlenem Land“, sagte Eilish, bevor sie die Bedeutung des Weiterkämpfens und Protestierens unterstrich. Ihre Rede endete mit einem Appell zur Solidarität und dem Glauben daran, dass die Stimmen der Menschen zählen.
Bad Bunny, der neben dem „Best Musica Urbana Album“ auch den prestigeträchtigen Preis für das „Album des Jahres“ erhielt, griff das Thema ebenfalls auf. In einer leidenschaftlichen Ansprache forderte er die ICE-Agenten auf, die US-Städte zu verlassen und erinnerte die Menschen daran, dass „die einzige Kraft, die stärker als Hass ist, Liebe ist“. Ein großer Teil seiner Rede war in Spanisch, wobei er das Award seinem Song „Debi Tirar Mas Fotos“ widmete und diejenigen ehrte, die ihre Heimat verlassen haben, um in den USA ihren Traum zu verfolgen.
Kehlani, die ihren ersten Grammy für die beste R