Politische Spannungen steigen: Senator Thang’wa kritisiert Angriffe auf Gachagua in Kirchen
Senator Karungo Wa Thang’wa hat die wiederholten Angriffe auf den ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Rigathi Gachagua als feige bezeichnet und die Taktiken der Regierung scharf kritisiert. Diese Angriffe, die häufig in Kirchen stattfinden, seien Ausdruck der Angst vor Gachaguas wachsender politischer Einflussnahme, so Thang’wa in einem Interview mit NTV Kenya.
„Sie haben Angst vor den Menschen“
Thang’wa, der kürzlich einen Angriff auf Gachagua während eines Gottesdienstes in der Witima ACK Kirche in Othaya überlebte, erklärte, dass die Angriffe auf Gachagua in kirchlichen Einrichtungen gezielt durchgeführt werden, um ihn von seiner Unterstützung zu isolieren und Angst zu verbreiten. „Sie wissen, dass sie sich den Massen, die Gachagua bei öffentlichen Veranstaltungen versammelt, nicht stellen können. Daher wählen sie den eingeschränkten Raum der Kirche, um Tränengas zu werfen und Panik zu erzeugen“, sagte Thang’wa. Er bezeichnete die Angreifer als eine „Spezialeinheit“ und nicht als gewöhnliche Polizisten, die versuchten, nicht nur zu vertreiben, sondern Schaden zuzufügen.
Thang’wa stellte weiter fest, dass der Staat gezielt kleinere Menschenmengen in Kirchen anvisiere, da diese leichter einzuschüchtern seien. Zudem sende der Angriff auf einen heiligen Ort eine erschreckende Botschaft an den Klerus, sich von Gachagua zu distanzieren. Trotz der Tränengase und der verbrannten Fahrzeuge schwor Thang’wa, dass die „Bergregion“ sich nicht einschüchtern lassen werde. „Wenn sie denken, dass Tränengas unseren Widerstand brechen kann, irren sie sich. Es nährt nur die Samen des Widerstands“, sagte er.
Die Eskalation der politischen Krise
Die Worte von Thang’wa haben die politischen Spannungen in der Zentralregion Kenias weiter angeheizt. Mit der Kirche nun als Schauplatz eines politischen Machtkampfs wird der heilige Raum der Anbetung gegen die Härte der Politik gestellt. Für Thang’wa und das Lager von Gachagua ist der Vorfall in Othaya ein Beweis dafür, dass ihre Gegner keine politischen Argumente mehr haben und nun auf Gewalt setzen, um Widerstand zum Schweigen zu bringen.