Politik als Belohnung für Energiesparen?

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Politik als Belohnung für Energiesparen?

Die FW/Grüne/SPD-Stadtratsfraktion in Dillingen zieht nach einem Jahr Bilanz.

Gibt es einen Anreiz zum Energiesparen?

Nach einem Jahr der Bemühungen zieht die FW/Grüne/SPD-Fraktion des Dillinger Stadtrats eine erste Bilanz. Für den Fraktionsvorsitzenden Rainer Schindler ist das Ergebnis beeindruckend: “So unterschiedlich wir auch sind, umso beeindruckender ist die Geschlossenheit innerhalb unserer Fraktion.” Niemand konnte vorhersehen, welche ungeahnten Hürden den Politikern durch die Korona nach der Kommunalwahl 2020 bevorstehen würden. Die Fraktion hatte zu Beginn der Legislaturperiode gehofft, die Zahl der Mandate im Stadtrat um die Hälfte reduzieren zu können. Dies sei nicht gelungen, heißt es in der Presseerklärung. Eine Mehrheit stimmte jedoch für die Schaffung eines neuen, wichtigen Referats “Integration, Inklusion und Asyl” sowie für die Zusammenlegung anderer Referate.

Nicht alle Anträge hatten das gewünschte Ergebnis gebracht. Die Forderung, der “Safe Harbor Initiative” beizutreten und Dillingen zum “sicheren Hafen” für Flüchtlinge zu erklären, fand laut Pressemitteilung keine Mehrheit. Die Versammlung wird darüber informiert, dass “auf Eis liegt der Antrag, den Busverkehr in unserer Stadt für alle kostenlos zu machen.”

Wenn weiter Überzeugungsarbeit geleistet wird, kann das Energiesparkonzept “Fifty/Fifty” noch angewendet werden. Das Konzept sieht vor, dass derjenige, der Energie spart, die Hälfte der Ersparnis behalten kann.

Die Diskussion über den Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden zur Behandlung des Eichenprozessionsspinner-Problems wurde in 100 neu aufgehängten Meisenkästen und der mechanischen Raupenbekämpfung umgesetzt – dort, wo es praktikabel ist und keine unmittelbare Gefahr für den Menschen zu erwarten ist. Diese Strategie wurde von einer Reihe von Gemeinden im gesamten Landkreis übernommen, sagte er.

Derzeit untersucht und entwickelt die Organisation eine Klimamanagementposition sowie einen Konzeptentwicklungsplan für Bereiche wie Glasveredelung, Neubau und Gewerbegebiete.

Die fünf Stadträte, die alle in der Innenstadt wohnen, haben ein Interesse, das über die Gemeindegrenzen hinausgeht. Donaualtheim, Schretzheim, Hausen, Fristingen und Kicklingen haben laut Pressemitteilung den gleichen Status wie die Altstadt. In der Bilanz der FW/Grüne/SPD-Fraktion heißt es: “Der Kirchturm in Steinheim ist für uns genauso wichtig wie der Turm der Basilika.” (17:00 Uhr)

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