Peking fordert die asiatischen Nationen nachdrücklich auf, sich gegen Washingtons “altmodische Mentalität des Kalten Krieges” zu vereinen. 

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Chinas Top-Diplomat hat die Nachbarstaaten aufgefordert, sich vor den geopolitischen Ambitionen Washingtons in Asien zu schützen, und eine regionale Zusammenarbeit gefordert, um ausländische Provokationen im Südchinesischen Meer zu vereiteln.

Der chinesische Außenminister Wang Yi sagte während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem malaysischen Amtskollegen, dass Mitglieder der Vereinigung Südostasiatischer Nationen (ASEAN) zusammenarbeiten sollten, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

Der Top-Diplomat argumentierte, dass “das Südchinesische Meer kein Grund für ein großes Kriegswettbewerb voller Kriegsschiffe sein sollte” und fügte hinzu, dass “China und ASEAN über die volle Kapazität und Weisheit sowie die Verantwortung verfügen, Frieden und Ruhe zu bewahren”.

Am Dienstag zuvor forderte Wang, der Malaysia im Rahmen einer Südostasienreise besucht, eine Zusammenarbeit zwischen den ASEAN-Staaten, um „externe Störungen“ im Südchinesischen Meer zu beseitigen.

Er forderte Chinas regionale Partner auf, “wachsam” gegenüber Washingtons “Indopazifik” -Strategie zu bleiben, die ein klares “Sicherheitsrisiko” für Ostasien darstelle.

Was [die USA]verfolgen, ist, die altmodische Mentalität des Kalten Krieges zu posaunen, Konfrontationen zwischen verschiedenen Gruppen und Blöcken zu beginnen und den geopolitischen Wettbewerb zu schüren.

Die Spannungen zwischen Peking und Washington nehmen seit Monaten zu, und die US-Marinepatrouillen durch das Südchinesische Meer belasten weiterhin die bilateralen Beziehungen. Washington hat in der Region häufig sogenannte “Freedom of Navigation” -Missionen sowie Luftüberwachungsmissionen durchgeführt und behauptet, dass solche Operationen den Seeverkehr dort sichern. Peking hat die US-Militärpräsenz als Provokation verurteilt, die seine territoriale Souveränität bedroht. China hat Washington beschuldigt, das Südchinesische Meer „militarisiert“ zu haben, und warnt davor, dass die unerwünschte Seetätigkeit zu Unfällen führen könnte. Die USA haben unterdessen behauptet, Peking strebe die Schaffung eines „maritimen Reiches“ in der Region an.

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