Pähl: Wanderer aufgepasst: die Pähler Schlucht ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.

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Pähl: Wanderer aufgepasst: die Pähler Schlucht ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Die Pähler Schlucht, ein beliebtes Ausflugsziel, ist mit sofortiger Wirkung gesperrt worden. Nach den starken Regenfällen der letzten Zeit besteht akute Steinschlaggefahr.

Die Pähler Schlucht ist mit sofortiger Wirkung gesperrt, es besteht eine Gefahr für Wanderer.

Die Wege in der Pählerschlucht sind durch die starken Regenfälle der letzten Tage völlig zerstört worden. Laut Pähler-Bürgermeister Werner Grünbauer besteht derzeit eine große Steinschlaggefahr. Die Pählerschlucht, ein beliebtes Ausflugsziel, wird wegen unvorhersehbarer “geologischer Bedenken” bis auf weiteres gesperrt. Wahrscheinlich wird eine geologische Untersuchung angesetzt.

Seit einem Hochwasser im Jahr 2002 ist es in der Pählerschlucht immer wieder zu Unfällen gekommen. (Landkreis Weilheim-Schongau). Im Jahr 2019 lösten sich unter anderem rund fünf Kubikmeter Felsen, Steine, Geröll und Erde oberhalb des Wasserfalls der Klamm und sanken in die Tiefe. Ein fünfjähriger Junge wurde getötet, nachdem er sich mit seinen Eltern und seinem 14-jährigen Bruder hinter dem 16 Meter hohen Wasserfall abkühlen wollte.

Unfälle kommen in der Pählerschlucht häufig vor.

Während die Eltern und der Bruder unversehrt blieben, wurde der Fünfjährige schwer verletzt. Er wurde in den Trümmern eingeklemmt und musste gerettet werden. Er musste wegen Schürfwunden an Körper, Beinen und Armen medizinisch behandelt werden, auch eine Schädigung der Wirbelsäule musste ausgeschlossen werden.

Auch zu diesem Zeitpunkt war der Zugang zur Schlucht bereits im April 2019 aufgrund von Hochwasserschäden gesperrt worden. Trotzdem kletterten immer wieder Wanderer in die Schlucht und entfernten die Absperrung und Verbotsschilder.

Rund 40.000 Besucher pro Jahr

Bürgermeister Grünbauer schätzt, dass jedes Jahr rund 40.000 Besucher in die Klamm kommen. Die Wege auf beiden Seiten des Burgleitenbachs bis zum Pumpenhaus sind für die Öffentlichkeit gewidmet. Der Weg hinauf zum Wasserfall wurde 2002 durch Hochwasser und Erdrutsche weitgehend zerstört, aber es gibt einen Pfad. Die Gemeinde und der Eigentümer einigten sich 2004 darauf, den oberen Weg aufzugeben und nur einen Rundweg im unteren Bereich zu unterhalten. Laut einem Antrag der Gemeinde aus dem Jahr 2014 sollte dann aber auch der obere Weg wiederhergestellt werden.

Passiert ist bis heute offenbar nichts. Bürgermeister Grünbauer betonte damals gegenüber unserer Zeitung: “Wir brauchen ein Konzept, an dem sich die Besucher orientieren…..

Das … Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Meldung.

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