Oskar und die Dame in Rosa, nach Klösterle

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Oskar und die Dame in Rosa, nach Klösterle

Am Freitag gab es eine bewegende Aufführung auf der Bühne.

Oskar und die Dame in Rosa, von Klösterle

“Oskar und die Dame in Rosa”, eine Bühnenadaption des Werkes von Éric-Emmanuel Schmid, ist wieder auf Tournee. Am Freitag, 18. Juni, um 20 Uhr, kommt die Inszenierung nach Nördlingen.

Oskar ist erst elf Jahre alt, doch er weiß bereits, dass er sterben wird. Die anderen Kinder im Krankenhaus nennen ihn “Eierkopf”. Aber es ist nur ein Spitzname, also ist es keine große Sache. Schlimmer noch: Weder der Arzt noch seine Eltern wollen darüber sprechen, dass weder eine Chemotherapie noch eine Knochenmarkstransplantation sein Leben retten wird. Nur die “Frau in Rosa” traut sich, mit ihm über seine Fragen zu sprechen. Sie ist eine der pinkfarbenen Frauen, die sich in der Klinik ehrenamtlich um schwerstkranke Kinder kümmern. Sie rät Oskar, jeden Tag einen Brief an Gott zu schreiben, in dem er schreibt, was ihn bewegt, und den er liebevoll “Oma Rosa” nennt. Oskar ist skeptisch gegenüber dem Weihnachtsmann und lehnt die Idee ab, aber er probiert es aus. Oma Rosa ermutigt ihn, sich jeden Tag als einen Zeitraum von zehn Jahren in seinem Leben vorzustellen. Auf diese Weise durchläuft Oskar die Stationen eines Menschenlebens: erste Liebe, Eifersucht, Midlife-Crisis und Alter, bis er mit 110 Jahren zu erschöpft ist, um noch älter zu werden.

Bei einer Eintrittszahl von unter 50 ist der Eintritt ohne Prüfung möglich.

Karten können ab sofort im Vorverkauf bei der Tourist-Information der Stadt Nördlingen unter Angabe der Kontaktdaten erworben werden. Liegt die Inzidenzzahl unter 50, kann die Veranstaltung ohne Testung in der Stadthalle “Klösterle” nach dem Hygiene- und Abstandsgebot durchgeführt werden. (pm)

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