Olivia Dean gewinnt Grammy für beste neue Künstlerin: „Ich bin hier als Enkelin eines Einwanderers“
Die britische Sängerin Olivia Dean wurde bei den Grammy Awards 2026 mit dem Preis für die beste neue Künstlerin ausgezeichnet. In einer emotionalen Rede betonte die 26-Jährige, wie wichtig es für sie sei, als Enkelin eines Einwanderers auf der Bühne zu stehen. „Ich wäre nicht hier, wenn es nicht die Immigration gäbe“, sagte sie und fügte hinzu, dass sie ein „Produkt des Mutes“ sei. Sie rief dazu auf, die Menschen zu feiern, die das Leben in den USA bereichern, und sagte: „Wir sind ohne einander nichts.“
Ihre Worte kamen nach einer öffentlichen Demonstration gegen die US-amerikanischen Einwanderungsbehörden ICE, die in verschiedenen US-Städten tätig sind. In ihrer Rede stellte sie klar, dass ein Künstler ohne sein Team nichts sei und widmete den Preis besonders ihrer Managerin Emily und ihrer Familie. „Wir haben das seit zehn Jahren zusammen gemacht, und dieser Preis gehört auch dir“, sagte sie unter Tränen.
Proteste gegen ICE bei den Grammy Awards
Die Preisverleihung wurde von mehreren politischen Botschaften begleitet. Sänger wie Kehlani und Joni Mitchell trugen bei der Zeremonie im Crypto.com Arena in Los Angeles „Ice Out“-Pins, die gegen die aggressiven Methoden der ICE-Behörden protestierten. Insbesondere in Städten wie Minneapolis, wo etwa 2.000 ICE-Agenten im Rahmen von Trumps Massenabschiebungsinitiative tätig sind, sind die Beamten unter scharfe Kritik geraten. Erst kürzlich kam es zu zwei tödlichen Schüssen von ICE-Agenten in Minneapolis, was die Spannungen weiter anheizte.
Kehlani, die in der Kategorie „Bestes R