Norwegisches Königshaus: Stiefsohn der Kronprinzessin weint vor Gericht
Vor einem Osloer Gericht hat Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, am Mittwoch erstmals selbst zur Anklage wegen Vergewaltigung und mehr als 30 weiterer Delikte ausgesagt. Der 29-Jährige brach während seiner Aussage mehrfach in Tränen aus, nahm seine Brille ab und wischte sich die Augen. Er sei von Presse und Öffentlichkeit seit seinem dritten Lebensjahr verfolgt worden, sagte er.
Die Anklage wirft Høiby unter anderem eine Vergewaltigung mit Geschlechtsverkehr und drei Fälle von Vergewaltigung ohne Penetration vor. Die Staatsanwaltschaft behauptet, einige dieser Taten habe der Angeklagte mit seinem Telefon gefilmt.