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Neue Celtic-Delis in London feiern die Vielfalt der britischen Regionen

London hat sich zu einem wahren Mekka für Feinschmecker entwickelt, die auf der Suche nach Spezialitäten aus der ganzen Welt sind. Doch in jüngster Zeit hat sich ein spannender Trend durchgesetzt: Delis, die sich ganz und gar auf die Regionalküche Großbritanniens konzentrieren. Besonders delikate Beispiele kommen aus den Celtic-Regionen – Schottland, Irland und Wales – die mit lokalen Köstlichkeiten und Erzeugnissen die Londoner Gaumen verwöhnen. Drei neue Celtic-Delis heben sich dabei hervor und bringen die Aromen und Traditionen dieser Regionen in die Hauptstadt.

Walisische Aromen in Peckham

Die neueste Eröffnung in diesem Trend ist das walisische Deli Bara, das am 12. Februar in Peckham seine Türen öffnet. Hinter dem Deli stehen die Chefköche Cecily Dalladay und Zoë Heimann, die auf Produkte aus Wales setzen. Im Sortiment finden sich exquisite Erzeugnisse wie der preisgekrönte Meersalzhersteller Halen Mon aus Anglesey, Câr-y-Môn, eine Muschel- und Seealgenfarm aus Westwales, sowie Coaltown Roasters, ein Kaffeekollektiv aus der walisischen Bergbauregion Ammanford. Bara wird auch mit einem kreativen Frühstücks- und Mittagsspeisenangebot glänzen, darunter der walisische „Caerphilly Cheesesteak“ und das „Swansea Breakfast“-Baguette, gefüllt mit Speck, Lauch und Muscheln. Auch Fans von Meerfrüchten kommen auf ihre Kosten, etwa bei einem „Pembrokeshire Lobster Roll“ mit Hummer aus Câr-y-Môr, serviert mit einem Bisque-Mayonnaise-Dressing.

Irisches Flair in Tooting

Wenige Monate zuvor eröffnete McCarthy’s in Tooting ein weiteres Deli, das die irische Küche feiert. Das irische Deli und die Bar bieten traditionelle irische Produkte wie Clonakilty Black Pudding, Tayto-Chips und Barry’s Tea, aber auch neue Geschmackserlebnisse wie das „Spice Bag“ – eine Art Currymischung aus frittierten Hähnchenteilen, Paprika und Zwiebeln, die ursprünglich in den irischen „Chippers“ zu finden war. Die Bar serviert dazu selbstverständlich Guinness sowie Sandwiches und frisch gebackenes Soda-Brot, das den Gästen ein Stück irische Gemütlichkeit näherbringt.

Schottische Spezialitäten bei Auld Hag

Das erste Deli dieser Art in London wurde 2021 eröffnet und setzt auf schottische Klassiker. Auld Hag, gegründet von Greg Boyd, bietet eine breite Auswahl an schottischen Spezialitäten, darunter hausgemachten Haggis, „Neeps and Tatties“ sowie Lorne-Würstchen. Das Deli setzt auf regionale Produkte wie Irn-Bru und Tunnock’s Confectionery und hat bereits eine treue Anhängerschaft gewonnen. Auld Hag steht nicht nur für schottische Küche, sondern auch für die Leidenschaft für die schottische Kultur und Traditionen, die sich in jedem Produkt widerspiegeln. Ein besonderes Highlight sind die täglich frisch gebackenen „Morning Rolls“, die den Londonern den authentischen Geschmack Schottlands näherbringen.

Diese Celtic-Delis repräsentieren nicht nur die Vielfalt der britischen Regionen, sondern auch eine wachsende Wertschätzung für qualitativ hochwertige, regionale Produkte. Der Trend, lokale Spezialitäten zu feiern und in die urbane Gastronomieszene zu integrieren, zeigt die zunehmende Bedeutung von Herkunft und Handwerk in der heutigen Food-Kultur.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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