Neuburg: Das Mehrgenerationenhaus am Schwalbanger kommt nicht zustande.

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Neuburg: Das Mehrgenerationenhaus am Schwalbanger kommt nicht zustande.

Das geplante Mehrgenerationenhaus am Schwalbanger wird nicht gebaut. Das BRK gibt das Projekt auf, weil es zu viele Gefahren und finanzielle Verpflichtungen birgt.

Das Mehrgenerationenhaus am Schwalbanger kommt nicht zustande.

Der BRK-Kreisverband in Neuburg-Schrobenhausen hat turbulente Wochen hinter sich. Wie bereits berichtet, stießen die Verantwortlichen bei der Verwirklichung des geplanten Mehrgenerationenhauses am Schwalbanger auf besondere Probleme. Der Vorstand des BRK-Kreisverbandes Neuburg-Schrobenhausen hat nun beschlossen, das Projekt nicht weiter zu verfolgen, heißt es in einer Pressemitteilung des BRK.

Bernhard Gmehling und Kreisgeschäftsführer Anton Gutmann schilderten die Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gilt. Vor allem die Gesamtheit aller Gefahren und finanziellen Belastungen haben die Entscheider davon überzeugt, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. “Es wäre ein einmaliges Projekt für Neuburg gewesen. Wir hätten neben dem guten Betriebskonzept ein spannendes und notwendiges Angebot für Neuburg geschaffen”, ergänzt BRK-Vorsitzender Bernhard Gmehling. Nach der Kostenschätzung des Architekten werden für das Projekt 5,7 Millionen Euro an Baukosten benötigt. Die Erschließung des Grundstücks, die Einrichtung und die Ausstattung wurden jedoch bei der Gesamtbewertung des Projekts berücksichtigt. Aufgrund des aktuellen Stands der Baukosten wurde zudem eine zehnprozentige Erhöhung der Baukosten während der gesamten Bauphase vorgenommen, so dass sich die Gesamtausgaben auf 6,9 Millionen Euro belaufen.

Die Planungen für ein Mehrgenerationenhaus am Schwalbanger in Neuburg sind gescheitert.

Das BRK hat beim Landesamt für Pflege und bei der Regierung von Oberbayern für die Kindertagesstätte Zuschüsse beantragt, um das Projekt zu realisieren. Unter der Annahme, dass alle Zuschüsse wie beantragt bewilligt werden, muss der Kreisverband in den nächsten 20 Jahren rund 110.000 Euro pro Jahr aus allen anderen Betriebsbereichen aufbringen, um die Kosten für die Finanzierung und den Erbbaurechtsvertrag zu decken. Die Gemeinnützigkeit und die geringe Ertragskraft des Kreisverbandes schließen demnach eine solche Quersubventionierung aus, was die Handlungsfähigkeit des BRK im Kreisgebiet auf Dauer einschränken würde. Dem BRK-Kreisverband fehlte leider das notwendige Eigenkapital.

Die Stadt Neuburg und das BRK rechneten mit einem staatlichen Zuschuss in Höhe von drei Millionen Euro aufgrund der geplanten 81 Pflegeplätze. Schließlich wurde eine Barzusage in Höhe von 2,1 Millionen Euro gemacht, so dass eine Finanzierungslücke von rund 900.000 Euro blieb, die das BRK… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine weitere News weiter.

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