NDIS eine schlechte Erfahrung für Arbeitnehmer: Umfrage

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Laut einer Umfrage waren vier von fünf Behindertenarbeitern der Ansicht, dass das nationale Invalidenversicherungssystem für sie eine negative Erfahrung war.

Etwa ein Viertel der Beschäftigten glaubte, dass das Programm den Teilnehmern eine qualitativ hochwertige Unterstützung bietet, heißt es in der am Montag veröffentlichten Umfrage.

Mehr als 2300 behinderte Arbeitnehmer nahmen an dem Forschungsbericht des UNSW-Forschungszentrums für Sozialpolitik teil.

Unter den Ergebnissen der Umfrage heißt es, dass die Arbeitsbedingungen im Rahmen des NDIS die Fähigkeit zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen untergraben haben.

Arbeitszeitregelungen trugen zur größten Besorgnis bei Arbeitnehmern bei, bei denen die Hälfte weniger als Vollzeit an mehreren Arbeitsplätzen arbeitete.

Unter den Ergebnissen gaben die Arbeitnehmer an, wichtige Aufgaben in unbezahlter Zeit erledigt zu haben und instabile Rosting-Vereinbarungen getroffen zu haben.

Niedrige Löhne und erhebliche unbezahlte Arbeitszeiten trugen zu den Problemen bei, ebenso wie mangelnde Aufsicht und mangelnder Zugang zu Schulungen.

“Ein gut unterstützter Arbeitnehmer mit angemessenen Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzsicherheit wird an einem viel besseren Ort sein, um Menschen mit Behinderungen eine hohe Qualität der Versorgung zu bieten”, sagte Demi Pnevmatikos, Nationaldirektor der United Workers Union.

Der Bericht wurde von der Health Services Union, der United Workers Union und der Australian Services Union in Auftrag gegeben.

Die Gewerkschaften haben dem Gemeinsamen Ständigen Ausschuss für das nationale Invalidenversicherungssystem jeweils eine Vorlage vorgelegt, in der Möglichkeiten zur Verbesserung der Bedingungen für die Belegschaft dargelegt werden.

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