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Nathan Evans leidet nach missglücktem Hochsprung für TV-Show

Nathan Evans, der schottische Sänger, der 2021 mit dem Sea Shanty „Wellerman“ einen weltweiten Hit landete, hat kürzlich während einer TV-Show in Deutschland Schmerzen erlitten. Der 31-Jährige verletzte sich seinen Rücken, als er versuchte, einen Hochsprung zu meistern – ein Element der Show „TV total Turmspringen“, an der er teilnahm.

Backenschmerzen nach dem Sturz

Der Sänger, der derzeit sein erfolgreichstes Jahr erlebt, hielt trotz der Rückenschmerzen tapfer durch. Neben einer neuen Platte, einer Tournee durch die USA, Australien und China sowie der bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes, veröffentlichte Evans kürzlich zusammen mit der Band Saint PHNX das Album „Angels‘ Share“, das Platz 4 der UK-Charts erreichte und sogar Platz 1 in Schottland belegte.

„Ich habe in Deutschland bei einer TV-Show mitgemacht, bei der Prominente vom Turm springen“, erklärte Evans. „Ich war beim Üben, und leider habe ich beim Sprung meinen Rücken verletzt.“ Der Unfall hindert ihn zwar daran, die geplante Darbietung auf der Showbühne durchzuführen, doch er betont, dass es sich nicht um eine ernsthafte Verletzung handele und er sich weiterhin auf seine bevorstehenden Auftritte konzentrieren könne. Trotzdem spürte er einige Tage lang Schmerzen.

Nach seiner Rückkehr nach Schottland ließ sich Evans einer MRT-Untersuchung unterziehen, die zwei Bandscheibenvorfälle und einen kleinen Riss bestätigte. Der Arzt riet ihm zu einer Operation, aber nicht sofort, was ihn nicht daran hindert, seine Pläne für 2026 weiterhin mit voller Energie zu verfolgen.

„Ich habe schon lange Probleme mit meinem Rücken, also weiß ich nicht genau, wie es dazu kam“, fügte er hinzu. „Aber ich muss einfach weitermachen. Es wird ein großes Jahr für mich und die Jungs, und alles läuft nach Plan.“ Evans scherzte, dass die Probleme vielleicht auch vom Job als Postbote stammten, als der Posttaschen immer zu schwer gewesen sei.

Obwohl die verletzungsbedingten Rückenschmerzen eine Herausforderung darstellen, lässt sich der Sänger nicht davon abhalten, weiterhin auf der Bühne zu stehen. So gab er eine Reihe von Auftritten in Schottland, um das Album zu promoten, und bereitet sich bereits auf seine erste Amerika-Tour vor.

Seine Touren durch Europa und Asien haben ihn auch nach Australien und China geführt, und der amerikanische Markt zeigt großes Interesse an seinen Konzerten. „Die Leute warnen einen ständig vor Gefahren, aber bis ich es selbst erlebe, gehe ich mit allem locker um“, sagte Evans, als er über die Herausforderungen in den USA sprach.

Als Fußballfan plant Evans im Juni 2026 eine weitere Reise nach Amerika, wo er mit seiner Band an den Qualifikationsspielen Schottlands teilnimmt. Zudem arbeiten sie an einer besonderen musikalischen Überraschung, die der Öffentlichkeit im Juni präsentiert werden soll. „Wenn unser Plan aufgeht, wird es der verrückteste Moment in der schottischen Geschichte“, so Stevie Jukes von Saint PHNX.

Abseits der Musik plant die Band im August 2026 ein eigenes Festival, „Heather On The Hill“, das in Edinburgh stattfinden wird und unter anderem Künstler wie Ella Henderson und Skerryvore auf die Bühne bringt.

Die Erfolgswelle von „Wellerman“ und die Popularität von „Angels‘ Share“ spiegeln die stetige Entwicklung von Nathan Evans wider, der von einem viral erfolgreichen Postboten zum anerkannten Künstler aufgestiegen ist. Doch trotz seines Ruhms bleibt er bodenständig: „Ich wollte nie nur der Sänger des viralen Sea Shanty sein. Ich wollte immer ein Künstler sein“, erklärte er.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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