Twittersmash

Nachrichten aus Idstein, Hessen & Deutschland

Twittersmash

Nachrichten aus Idstein, Hessen & Deutschland

Nachrichten

Melania Trump stellt Dokumentarfilm über ihre Zeit als First Lady vor


Premiere in Washington ohne Barron und den Rest der Familie

Melania Trump präsentierte ihren neuen Dokumentarfilm, der ihr Leben während ihrer zweiten Amtszeit als First Lady der USA zeigt, bei einer exklusiven Premiere im Kennedy Center in Washington. Die Veranstaltung zog eine Reihe von Prominenten an, darunter Rapper Nicki Minaj und TV-Persönlichkeit Dr. Phil, jedoch fehlte die Mehrheit der Trumpschen Kinder, einschließlich ihres Sohnes Barron.

Der Film, der Melanias Rückkehr ins Weiße Haus nach der Wiederwahl von Donald Trump im November 2024 dokumentiert, wurde von dem umstrittenen Regisseur Brett Ratner geleitet. Ratner war nach mehreren Vorwürfen sexueller Belästigung 2017 in Hollywood in Verruf geraten und hat seitdem keine größeren Projekte mehr durchgeführt. Amazon MGM erwarb die Rechte an der Dokumentation für angeblich 40 Millionen US-Dollar.

„Ich möchte dem Publikum mein Leben zeigen, was es bedeutet, wieder First Lady zu sein und der Übergang von einer privaten Bürgerin zurück ins Weiße Haus“, sagte Melania bei der Veranstaltung. Sie beschrieb den Film als „wunderschön, emotional, modisch und filmisch“ und betonte, wie stolz sie auf das Ergebnis sei.

Die Premiere fand im Trump-Kennedy Center statt, dem neu benannten Veranstaltungsort, der nach dem ehemaligen Präsidenten Trump und der Kennedy-Familie benannt wurde. Überraschend war, dass die Veranstaltung für die Öffentlichkeit geschlossen war und die Mainstream-Medien keinen Zugang erhielten. Während sich einige prominente Persönlichkeiten in der Menge einfanden, blieb der Medienrummel weitgehend aus.

Obwohl der Film großes Interesse weckt, wird ein bescheidener Erfolg an den Kinokassen erwartet. Schätzungen zufolge könnte der Film zwischen 1 und 5 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende einspielen, was für eine Produktion dieser Größenordnung relativ gering ausfällt.

Donald Trump, der bei der Premiere anwesend war, würdigte seine Frau und bezeichnete sie als „sehr einflussreich“. „Sie hat wirklich großartige Arbeit geleistet“, sagte er. „Manchmal bin ich nicht so meschlich, aber sie hat mich immer wieder zur Ruhe gebracht. Sie hat einen großartigen Job gemacht und ist sehr, sehr einflussreich für die Administration.“

Avatar-Foto

Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert