Mehr Platz für junge Menschen ist eine gute Idee.

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Mehr Platz für junge Menschen ist eine gute Idee.

Tobias Kolb, Stadtjugendpfleger in Wertingen, berät die Zusamaltheimer Gemeindeverwaltung. Es geht darum, das Angebot der kommunalen Jugendarbeit zu erweitern. Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Jugend soll mehr Raum bekommen.

“Jeder sollte sich ganz selbstverständlich an der Jugendarbeit beteiligen.” Tobias Kolb, Stadtjugendpfleger in Wertingen, appelliert bei seinem Vortrag im Zusamaltheimer Gemeinderat, die junge Generation im Blick zu behalten. Denn wenn die Kids keinen Grund zum Bleiben sehen, gibt es keine Nachfolger in der Gemeinde.

Orte mit hervorragender Jugendarbeit sind auch für eine spätere Familiengründung attraktiver, denn Eltern wünschen sich natürlich ein ordentliches Angebot für ihre Kinder. Außerdem ist es beim Aufbau einer erfolgreichen Jugendarbeit entscheidend, die Wünsche und Bedürfnisse der Jugendlichen zu berücksichtigen. Zwar gibt es in Zusamaltheim zahlreiche Vereine, in denen sich viele Jugendliche wohlfühlen, aber das ist nicht bei allen der Fall. Kolb sagt: “Viele Jugendliche wünschen sich etwas anderes als Clubs.” Das gilt auch für viele, die sich in Vereinen engagieren, sich aber gerne mehr einbringen würden. Orte, nicht nur Innenräume wie das Jugendzentrum einer Gemeinde oder ein Bauwagen, wären zentrale Orte. Kolb nennt auch öffentliche Grillplätze, sowie Skate- und Dirtparks. Um solche Projekte realisieren zu können, ist es von großer Bedeutung, dass ein guter Austausch zwischen der Gemeinde und ihrer Jugend entsteht, zum Beispiel durch einen jungen Bürgertreff oder ein Jugendforum, das es in Wertingen bereits gibt.

Schließlich ist auch die Finanzierung der Projekte ein Thema. Hier gibt der Leiter des Wertinger Jugendzentrums jedoch Entwarnung. Für viele Projekte könnten Fördermittel beantragt werden, zum Beispiel von Firmen wie LEW, aber auch von Institutionen wie dem Kreisjugendring Dillingen oder Donautal-Aktiv. Zunächst müsste man natürlich herausfinden, was die Jugendlichen vor Ort überhaupt wollen. Aus seiner Erfahrung weiß Tobias Kolb, dass die Antwort auf eine direkte Frage keineswegs unrealisierbare, sondern sehr realisierbare Projekte sind, wie etwa ein Volleyballfeld oder ähnliches. Schließlich ist für den Stadtjugendpfleger auch die positive Einstellung des Gemeinderats gefragt. In einem ihm bekannten Negativbeispiel wäre die Planung für ein Projekt bereits abgeschlossen, aber dann…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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