Max Weishaupt hat den Titel im Reitsport im Visier

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Max Weishaupt hat den Titel im Reitsport im Visier

Max Weishaupt aus Jettingen nimmt als Springreiter an den Deutschen Meisterschaften teil. Zunächst scheint alles gut zu laufen. Philipp Weishaupt, sein Bruder, arbeitet in der Schweiz.

Max Weishaupt hat den Titel fest im Visier.

Max Weishaupt, zwölf Jahre nach seinem Bruder Philipp, strebt in Balve den Titel des Deutschen Meisters im Springreiten an. Der Jettinger hat gute Chancen, die Meisterschaft zu gewinnen. Im Frühjahr 2021 war seine Form stets auf dem Punkt. Zuletzt belegte Weishaupt auf Nexus bei der Pferd International in München Platz eins und zwei in Zwei-Sterne-Springen.

Auf Omerta Incipit, fehlerfrei

In Balve ging es für den 30-Jährigen gleich gut los: In der ersten Championatswertung, einem Vier-Sterne-Springen mit Hindernishöhen bis 1,55 Meter, belegte er auf Omerta Incipit den vierten Platz. In beiden Umläufen blieben Weishaupt und die zehnjährige Bayernstute strafpunktfrei. Nur fünf weitere Paare im 40-köpfigen Feld waren erfolgreich. Marcus Ehning, der Favorit, gewann auf Priam du Roset. Am 5. Juni beginnt um 15 Uhr das Finale der Deutschen Meisterschaft.

Es gibt viele Männer und nur eine Frau.

Max Weishaupt bekommt bei den Titelkämpfen u.a. Konkurrenz von unerwarteter Seite. Bei den Männern startet Titelverteidigerin Simone Blum (Zolling) in Balve. Sie ist zum zweiten Mal dabei, bei ihrem Debüt 2017 begeisterte sie das gesamte männliche Publikum und gewann den Titel. Auch Michael Jung (Horb), dem Vielseitigkeits-Olympiasieger von 2012 und 2016, werden Ambitionen nachgesagt.

Zuschauer sind in Balve erstmals seit langem wieder in nennenswerter Zahl erlaubt. Maximal 1.000 Reitsportbegeisterte dürfen dabei sein, so die Bedingungen für den Fall einer Pandemie.

Philipp Weishaupt gibt sein Debüt für Deutschland.

Aufgrund internationaler Verpflichtungen werden einige der größten deutschen Reiter nicht zu den Sauerland-Reitertagen kommen können. So auch Philipp Weishaupt, der Deutsche Meister von 2009 (in Balve) bis 2020 (in Riesenbeck), der zum Auftakt der Nationenpreis-Serie in St. Gallen (Schweiz) antreten wird. Für das deutsche Team wird er an der Seite von Christian Kukuk, Maurice Tebbel und Andr Thieme spielen, die derzeit auf Platz 60 der Weltrangliste stehen.

In diesem Jahr wird jedes der 10 in der europäischen Division 1 vertretenen Länder aufgrund der internationalen Pandemiebegrenzung nur drei Qualifikationen fahren. Deutschland wird in Sopot (Polen) und Rotterdam nach St. Gallen (Niederlande) antreten. Anfang Oktober findet das Finalturnier in Barcelona…. statt. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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