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Matvei Rumiantsev wegen Körperverletzung nach Videoanruf von Barron Trump verurteilt

Matvei Rumiantsev, 22, wurde wegen Körperverletzung mit tatsächlichem körperlichen Schaden und der Behinderung der Justiz verurteilt, nachdem Donald Trumps jüngster Sohn Barron im Januar 2025 Zeuge eines Angriffs auf eine Frau wurde, den er in einem Videoanruf mitverfolgte.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 2025 in London, als Rumiantsev die 25-jährige Frau in seiner Wohnung schlug. Barron Trump, der in den USA lebt, erhielt einen FaceTime-Anruf von der Frau und wurde Zeuge ihrer Misshandlung. Im Anruf hörte er die Frau weinen und rufen, während Rumiantsev das Telefon in die Kamera hielt, um ihr weinendes und am Boden liegendes Gesicht zu zeigen. Auf die dramatische Schilderung Trumps reagierte die Polizei sofort.

Der 22-Jährige, der in Canary Wharf lebt, wurde am Mittwoch des gleichen Jahres wegen Körperverletzung mit tatsächlichem körperlichen Schaden und der Behinderung der Justiz verurteilt. Er hatte während der Auseinandersetzung die Frau mit der Hand ins Gesicht geschlagen und sie anschließend weiter angegriffen, wobei die Polizei auch von einer „unfairen“ Situation in Bezug auf Trumps öffentliche Bekanntheit sprach, die vermutlich zu Rumiantsevs Eifersucht geführt hatte.

Zeuge Barron Trump schildert die dramatischen Minuten

Die Anrufaufzeichnung von Barron Trump zeigte seine Besorgnis: „Ich habe einen Anruf von einem Mädchen erhalten … sie wird verprügelt“, erklärte er in seiner Meldung an die Polizei. Die Ermittler zitierten auch eine E-Mail von Trump, in der er schilderte, dass er nur eine sehr kurze, aber prägnante Ansicht der Situation hatte. Die gesamte Interaktion auf dem Anruf dauerte nur 5 bis 7 Sekunden.

Im Verlauf des Verfahrens stellte sich heraus, dass Rumiantsev, der über martialische Kampferfahrung verfügte, den Angriff nicht nur geleugnet, sondern auch versucht hatte, die Vorwürfe zu verdrängen. Aus dem Gefängnis heraus schrieb er der Frau einen Brief, in dem er sie aufforderte, die Anschuldigungen zurückzuziehen, was zu einer weiteren Anklage wegen Behinderung der Justiz führte.

Obwohl er sich zu seiner Eifersucht bekannte und zugab, dass seine Wut auf die Frau im Zusammenhang mit ihrem Kontakt zu Barron Trump stand, bestritt er die Vorwürfe der sexuellen Gewalt und des absichtlichen Erstickens. Das Gericht sprach ihn in diesen Anklagepunkten jedoch frei.

Das Gericht stellte klar, dass der Fall nicht nur von einer persönlichen Eifersucht, sondern auch von der brutal ausgeübten Gewalt zeugt, die zu Trumps dringender Meldung an die Polizei führte. Die Strafverfolgungsbehörden hoffen, dass das Urteil ein klares Zeichen gegen häusliche Gewalt setzt.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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