Mädchen nach Hundeangriff in Londoner Park im Krankenhaus
Die Polizei in London hat zwei Hunde vom Typ Rottweiler im Zusammenhang mit einem Vorfall in einem Park im Osten der Stadt beschlagnahmt. Der Schritt erfolgte im Zuge der Ermittlungen zu einem Angriff auf ein Kleinkind am vergangenen Montag.
Ermittlungen nach Vorfall in Romford
Gegen 12:30 Uhr waren Beamte in den Raphael Park im Stadtteil Romford gerufen worden, nachdem Meldungen über ein verletztes Kind eingegangen waren. Bei dem Opfer handelt es sich um ein zweijähriges Mädchen, das laut Polizeiangaben von zwei Hunden attackiert worden sein soll.
Das Kind wurde mit Verletzungen, die nicht als lebensbedrohlich eingestuft werden, in ein Krankenhaus gebracht. Die genauen Umstände des Vorfalls werden derzeit noch untersucht. Bislang hat es im Zusammenhang mit dem Fall keine Festnahmen gegeben.
Die beiden Tiere, von der Polizei als „Rottweiler-ähnliche Hunde“ beschrieben, wurden bereits am Donnerstag von einer Adresse in Romford sichergestellt. Dies geschah als Teil der laufenden Ermittlungen, wie der Metropolitan Police bestätigte.
Hunde als Beweismittel in Gewahrsam
Die Beschlagnahmung der Tiere unterstreicht den ermittlungstechnischen Charakter der Polizeimaßnahme. Die Hunde dienen nun als Beweismittel, während die Behörden den Hergang rekonstruieren. Der Fokus liegt dabei auf den Ereignissen im Raphael Park, einem öffentlichen Erholungsgebiet in Romford.
Die Polizei betont, dass die Nachforschungen andauern. Es wird erwartet, dass weitere Details zum Besitzer der Hunde und zu den genauen Abläufen der Attacke im Laufe der Untersuchungen bekannt gegeben werden. Der Vorfall hat in der lokalen Gemeinschaft Besorgnis ausgelöst.