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Madeleine McCann vermutet, dass Christian B den Appell verloren hat, vorzeitig aus dem Gefängnis zu entlassen, da die Entscheidung "bereits heimlich getroffen" wurde.

MADELEINE McCanns Hauptverdächtiger Christian B soll im Gefängnis bleiben, da seine Berufung gegen eine Vergewaltigungsverurteilung bereits gescheitert ist, hat ein deutscher Politiker behauptet.

Der 43-jährige Pädophile appelliert an den Europäischen Gerichtshof, aber der Politiker Ulrich Watermann sagt, das Gericht habe sein Angebot bereits abgelehnt.

Eine siebenjährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung einer 72-jährigen Frau in Praia da Luz, Portugal, soll im Januar nächsten Jahres nach Ablauf seiner Haftzeit wegen Drogenhandels eintreten.

In einer Anhörung vor dem EuGH letzte Woche hatten seine Anwälte argumentiert, dass es einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstelle, ihn wegen Vergewaltigung vor Gericht zu stellen. Eine endgültige Entscheidung sei in den kommenden Wochen fällig.

Laut Ulrich Watermann hat sich das Gericht bereits entschieden, dass die Verurteilung rechtmäßig ist, und Christian B letztendlich hinter Gittern gelassen, berichtet der Spiegel.

Waterman ist ein Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Niedersachsen und Staatsanwälte führen dort den Fall gegen Christian B.

Ein Gericht in Braunschweig, Niedersachsen, bearbeitet ebenfalls die Vergewaltigungsbeschwerde.

“Nach meinem besten Wissen wurde bereits eine Entscheidung in Bezug auf die Verurteilung einer Vergewaltigung einer amerikanischen Frau getroffen, und es wurde festgestellt, dass diese Verurteilung im Einklang mit dem europäischen Recht steht”, sagte Watermann.

„Deshalb wird er nicht nur wegen der Drogen, sondern auch wegen der Vergewaltigung im Gefängnis bleiben.

„Dies bedeutet, dass sie die so intensiv eingeleitete Untersuchung ruhig fortsetzen können.

“Ich hoffe, dass der Fall gelöst wird, damit Maddies Eltern ein schreckliches Kapitel schließen können, aber trotzdem wird der Schmerz bleiben.”

Madeleine war drei Jahre alt, als sie im Mai 2007 im Urlaub mit ihrer Familie in Praia da Luz an der portugiesischen Algarve verschwand.

Die Staatsanwaltschaft nannte Christian B einen “bedeutenden” Verdächtigen für das Verschwinden des Kleinkindes.

Ende letzten Monats grub die Polizei eine alte Parzelle aus, benutzte ihn – und wo er kurz lebte – in Hannover und fand einen geheimen Keller unter dem Gelände.

Christian B wurde im Dezember 2019 wegen Vergewaltigung verurteilt und verurteilt – 14 Jahre nach dem brutalen Angriff, der sie so sehr verwüstete, dass sie in die USA floh.

Der Fall des EuGH in Luxemburg hängt von einem rechtlichen Punkt ab, der sich auf seine Auslieferung an Deutschland aus Portugal und später aus Italien bezieht.

Laut Gerichtsakten wurde Christian B im Juni 2017 wegen sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen aus Portugal ausgeliefert und reiste nach seiner Freilassung noch auf Bewährung in die Niederlande und nach Italien.

Er wurde im Oktober 2018 wegen eines Haftbefehls wegen Drogenhandels aus Italien nach Deutschland ausgeliefert, bevor er im Dezember letzten Jahres wegen Vergewaltigung und Erpressung vor Gericht gestellt und verurteilt wurde.

Seine rechtliche Anfechtung konzentriert sich darauf, ob die deutschen Behörden die Zustimmung Portugals zur Einleitung eines Vergewaltigungsverfahrens wegen der Auslieferung 2017 benötigten.