Landsberg: Wie kann Landsberg das Radfahren sicherer machen?

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Landsberg: Wie kann Landsberg das Radfahren sicherer machen?

In Landsberg werden neue Schilder für einen besseren Schutz der Radfahrer sorgen. Aber auch die Autofahrer werden davon profitieren. Die Neue Bergstraße ist ein beliebter Anlaufpunkt.

Wie kann Landsberg das Radfahren sicherer machen?

Wer mit dem Auto zu dicht an Fahrrädern vorbeifährt, schafft für diese unangenehme und gefährliche Bedingungen. Immer wieder kommt es zu Unfällen. Deshalb haben sich der ADFC Kreisverband Landsberg und die Stadt Landsberg entschlossen, gemeinsam Schilder entlang der Einfahrtsstraßen aufzustellen, die Autofahrer an die nicht mehr ganz frische Abstandsregel erinnern. Denn ein Verstoß gegen das Gesetz kann die Autofahrer viel Geld kosten. Der städtische Bauhof hat die Schilder an acht Straßen aufgestellt.

Damit soll nicht nur die Attraktivität und Sicherheit des Fahrens in Landsberg erhöht werden, sondern auch die Autofahrer vor Bußgeldern geschützt werden. Denn die Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes kann teuer werden. Laut Bußgeldkatalog beträgt das Verwarnungsgeld für dieses Vergehen mindestens 30 Euro. Wird ein Jugendlicher, eine hilfsbedürftige Person oder ein älterer Mensch gefährdet, kann eine Strafe von bis zu 80 Euro und ein Punkt in Flensburg verhängt werden. Wird der Fahrer verletzt, stehen dem Radler 100 Euro und ein Punkt in Flensburg zu.

Die Schilder sollen das Bewusstsein schärfen

Konkret bedeutet das Abstandsgebot ein Überholverbot für Radfahrer im Gegenverkehr oder an Engstellen wie an Querungshilfen oder in der Kurve in der Neuen Bergstraße bergauf. “Nicht wenige Autofahrer halten sich daran. Aber einige sind sich des faktischen Überholverbots an diesen Stellen nicht bewusst. Manche zwingen korrekt handelnde Auto- und Radfahrer sogar durch Hupen oder verbal”, erklären die Radverkehrsexperten des ADFC, Martin Baumeister, Bernd Peter und Henrik Walter (ehemals Lüßmann) in einer Pressemitteilung. “Mit den Schildern wollen wir hier mehr Bewusstsein schaffen, Aufklärung betreiben und für Akzeptanz der Regelung sorgen”, ergänzt Moritz Hartmann (Grüne), Zweiter Bürgermeister von Landsberg.

Das faktische Überholverbot für Radfahrer in der Neuen Bergstraße mache einmal mehr deutlich, dass hier endlich eine sichere und komfortable Radverkehrslösung geschaffen werden müsse. “Auch um den Autoverkehr flüssig zu halten. Denn wir sind alle auch Autofahrer”, betont Martin Baumeister, Vorsitzender des ADFC-Kreisverbands. “Die derzeitige Duldung des Radverkehrs auf dem Gehweg, der stellenweise nur 80 Zentimeter breit ist, ist keine Lösung.”

Was dürfen Radfahrer tun?

Doch was gilt für Radfahrer, wenn zum Beispiel der… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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