Landsberg: ULP-Quartier: Unzufriedenheit mit dem Verbot der Aktion “Kunst am Bauzaun”

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Landsberg: ULP-Quartier: Unzufriedenheit mit dem Verbot der Aktion “Kunst am Bauzaun”

Trotz der Lockerung der Corona ist eine Kunstaktion im neuen Landsberger ULP-Quartier verwehrt worden. Die Organisatoren der Veranstaltung sind erzürnt. Das sagt das Landratsamt dazu.

Unmut im ULP-Quartier über das Verbot der Aktion “Kunst am Bauzaun”.

Demonstranten versammeln sich in der Nähe des Bauzauns für Landsbergs geplantes Stadtquartier Urbanes Leben am Papierbach (ULP). Junge Maler warten seit Wochen auf die Genehmigung, 40 Tafeln an den Bauzaun des ULP zu sprühen. In einer Mitteilung kritisiert Organisator Axel Flörke, Stadtrat und Kulturbeauftragter der Stadt Landsberg, die unzähligen Gäste, die sich am Freitag ohne Masken und teilweise ohne den nötigen Abstand auf einer Seite der Von-Kühlmann-Straße versammelt haben. Trotz des hygienischen Gedankens durften auf der anderen Straßenseite am Bauzaun des ULP keine Handlungen vorgenommen werden. Was das Landratsamt Landsberg dazu zu sagen hat.

Die 40 Bautafeln wurden von Michael Ehret vom Projektsponsor ehret+klein zur Verfügung gestellt, der auch die Farben und eine Prämie finanzierte. Ursprünglich sollte es bereits im April losgehen, daher schien die Absage der Behörden für die jungen Künstler verständlich. Die beiden Organisatoren, Elvis Jüterbock und Axel Flörke, haben mit der jetzigen Absage für das Wochenende 3. und 4. Juli jedoch keine Geduld mehr.

Laut der Corona-Hotline des Landratsamtes gibt es noch Unklarheiten darüber, welche Veranstaltungen nach der neuen 13. bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlaubt sind. Im Wesentlichen gelte Folgendes: Erlaubt sind öffentliche und private Feste und Feiern, also aus besonderem Anlass und mit einem von vornherein klar begrenzten und eingeladenen Personenkreis, wobei die Zahl der Anwesenden im Freien bis zu 100 Personen betragen darf.

Die Corona-Hotline beruft sich auf die Verordnung.

“Alle anderen Versammlungen, Treffen und öffentlichen Feste sowie Feiern auf öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Einrichtungen sind verboten. Wir müssten das Projekt “Kunst am Bauzaun” derzeit leider noch als unzulässige Veranstaltung ansehen”, begründet die Corona-Hotline das Verbot. Die neue Regelung ist bis zum 4. Juli gültig.

Die alternative Bewertung als kulturelle Veranstaltung im Sinne des Paragraphen 25 der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, der kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opernhäusern, Konzertsälen, Bühnen, Kinos und anderen geeigneten Veranstaltungsorten zulässt, führt zu keinem anderen Ergebnis. Während im Freien bis zu 500 Personen zugelassen sind, wenn die… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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