Landsberg: Kein Mundschutz und ein gefälschtes Attest im Landsberger Prozess

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Landsberg: Kein Mundschutz und ein gefälschtes Attest im Landsberger Prozess

Eine Frau muss in Landsberg vor Gericht erscheinen, nachdem sie sich geweigert hat, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ein Kauferinger Arzt ist als Zeuge geladen, erscheint aber nicht.

Landsberg-Prozess: Kein Mundschutz und ein gefälschtes Attest

Erneut kam es vor dem Landsberger Landgericht zu einem Prozess, weil sich jemand weigerte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Diesmal musste sich eine 28-jährige Friedländerin für ihre Taten verantworten. Sie soll sich am 26. Oktober vergangenen Jahres geweigert haben, den damals in der alten Stadt Landsberg vorgeschriebenen Schutz zu tragen. Außerdem soll sie für ihr Handeln ein “falsches Gesundheitszeugnis” eines Kauferinger Arztes vorgelegt haben, was die Polizei bei einer Kontrolle ahndete.

Die Angeklagte gab in der Verhandlung zu, dass das Papier ohne ärztliche Untersuchung erstellt wurde. Auch sei die Unterschrift des Arztes nicht erforderlich, obwohl sie in der Verfügung gefordert wird. Der Arzt sollte vor Gericht aussagen, blieb aber unentschuldigt fern. Daraufhin verhängte Strafrichter Michael Eberle eine Ordnungsstrafe in Höhe von 300 Euro gegen ihn. Staatsanwalt Philip Kramer forderte sogar 400 Euro.

Die Verhandlung in Landsberg wurde unterbrochen.

Dem Anwalt Sascha Schnarr war die Anwesenheit des Arztes viel wichtiger als Eberle. Der Verteidiger glaubt, dass die Verhandlung ohne ihn sinnlos wäre. Deshalb wurde die Verhandlung nach der Beweisaufnahme unterbrochen und nur einer der ermittelnden Polizeibeamten zu Wort kommen lassen. Die Verhandlung soll am Donnerstag, den 1. Juli, um 9 Uhr fortgesetzt werden.

Warum waren die Angeklagte, ihr Lebensgefährte und das gemeinsame eineinhalbjährige Kind im Oktober 2020 überhaupt nach Landsberg gekommen? Die Frau gab an, dass sie aus gesundheitlichen Gründen ihren offensichtlich lästigen Mund-Nasen-Schutz ein für alle Mal loswerden wollte. Sie sprach u.a. von Traurigkeit, einem Nervenzusammenbruch und erheblichen privaten Problemen. Außerdem erklärte sie sich als Anhängerin der Alternativmedizin.

Ist es möglich, ein Attest ohne Komplikationen zu schreiben?

Sie hoffte schließlich, dass der Arzt in Kaufering ihr bei ihren Schwierigkeiten helfen könne. Der Bekannte ihres Partners soll sie auf ihn aufmerksam gemacht haben. Vor allem auf die Tatsache, dass er angeblich einfache Atteste ausstellen würde, die sie von der Maskenpflicht befreien würden. Nach eigenen Angaben traf sich die Frau Anfang Oktober letzten Jahres… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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